Erlebnispark Tripsdrill: „Höhenflug“ oder Reinfall? – Wir haben die Neuheit getestet

Der Höhenflug, das turbulente Flug-Duell, ist die neueste Attraktion im Erlebnispark Tripsdrill und wurde am 29. Mai eröffnet. Der Höhenflug garantiert Flug-Spaß in rund 20 Metern Höhe – wahlweise ruhig und beschaulich oder mit wilden Überschlägen. Unser Paddy war für uns zur Eröffnung vor Ort und hat die Neuheit getestet.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Die Story: Auf den Spuren des Schneiders von Ulm
Tripsdrills neue Flug-Attraktion basiert auf der Geschichte von Albrecht Ludwig Berblinger – der als „Schneider von Ulm“ bekannt wurde. Dieser hatte Anfang des 19. Jahrhunderts einen kreativen Höhenflug und entwickelte in seinem Ulmer Atelier ein mit den Armen betriebenes Fluggerät. Am 31. Mai 1811 wagte er seinen auf legendäre Weise gescheiterten Flug über die Donau. Unter dem Spott zahlreicher Schaulustiger stürzte Berblinger jedoch in die Donau. Im Erlebnispark Tripsdrill wird die Geschichte des Schneiders von Ulm fiktiv weitererzählt: Hier bekam Berblinger eine zweite Chance und schuf ein funktionstüchtiges Fluggerät. Kurz vor dem 206. Jahrestag von Berblingers gescheitertem Erstflug ging die neue Attraktion an den Start.

Die Attraktion: Ruhige Rundflüge und turbulente Überschläge
Der Höhenflug verfügt über 12 Fluggeräte für je eine Person. Jedes Fluggerät ist mit zwei Flügeln ausgestattet, welche interaktiv steuerbar sind – die Besucher können daher entscheiden, ob Sie nur einen ruhigen Rundflug über Tripsdrill in rund 20 Metern Höhe unternehmen oder dabei sogar turbulente Überschläge wagen wollen. Da die Überschläge gezählt und nach Tag und Jahr ausgewertet werden, können sich schwindelfreie Überflieger ein regelrechtes Flug-Duell liefern. Der Höhenflug ist ab einem Alter von 7 Jahren und einer Körpergröße von 1,25 Metern zugelassen.

Die Thematisierung: Originalität, Qualität und Authentizität

Griff am Flügel / Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Tripsdrill ist als erster und damit ältester Erlebnispark Deutschlands – und schon seit seiner Gründung im Jahre 1929 –  für seine Liebe zum Detail bekannt. Jede der über 100 Attraktionen des Parks hat einen regionalen Bezug und wurde für Tripsdrill maßgeschneidert – getreu der Prinzipien Originalität, Qualität und Authentizität. Nicht nur die Geschichte des Höhenflugs basiert auf dem Schneider von Ulm: Auch die Thematisierung ist bis aufs kleinste Detail durchdacht. Die Fluggeräte sind dem Originalvorbild in Form und Farbgebung nachempfunden. Selbst der Wartebereich, der einen Einblick in das Atelier des Schneiders von Ulm geben wird, wird im Ulmer Fachwerkstil gestaltet.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

 Das Fazit
Das Fahrgeschäft vom Modell Sky Fly aus dem Hause Gerstlauer macht richtig Spaß! Die Thematisierung ist dem Erlebnispark mal wieder voll gelungen! Die Verkleidung des Arms, die „Flugmodelle“ in denen die Fahrgäste sitzen, alles passt mal wieder perfekt zusammen! Zwar sind die Flügel noch etwas schwerfällig, aber wenn der „Höhenflug“ mal eingefahren ist, sollten hier auch noch mehr Überschläge möglich sein als Paddy uns in seinem Onride Video zeigt.  Schön ist, dass man nicht selber mitzählen oder später im Video nachzählen muss wie oft man sich überschlagen hat. Paddy hat es hier auf 25 Überschläge geschafft, aber er hat schon angekündigt, dass er in ein paar Monaten wieder nach Tripsdrill fahren will und dann geht es hoffentlich richtig rund! Auf einem gut eingefahrenen Sky Fly kann man schon mal 50-70 Überschläge je nach Fahrdauer schaffen.
Der „Höhenflug“ ist auf jeden Fall eine große Bereicherung für den Erlebnispark Tripsdrill!

Das Onride Video

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