Anzeige

Im Zoo Leipzig kümmert sich seit knapp zwei Wochen Löwenvater Majo um seine drei Jungtiere. Er hatte die Aufgabe übernommen, nachdem Löwin Kigali zwei ihrer fünf Jungtiere tödlich verletzte. „Unsere Hoffnung war es, dass der Kater die Jungtiere akzeptiert, da er schon länger im Sichtkontakt war. In den beiden Wochen macht er das sehr gut. Er ist ein ängstlicher und vorsichtiger Löwe, der langsam lernt, mit der neuen Situation umzugehen“, erklärt Seniorkurator Gerd Nötzold.  Für eine Entwarnung gibt es bis auf Weiteres noch keinen Anlass.

Die neue Konstellation muss sich in den kommenden Wochen einspielen, bevor Löwin Kigali wieder zum Kater und den Jungen hinzugelassen wird. Kigali hatte ihre Jungtiere attackiert, nachdem sie vier Wochen nach der ersten Impfung die zweite routinemäßige Pflichtimmunisierung bekommen hatten. Vorübergehend ist sie deshalb nicht direkt mit den Jungtieren zusammen, aber sie bleibt in Sichtkontakt und kann ihren Nachwuchs riechen. Der Umstand, dass die jungen Löwen bereits Fleisch fressen, entspannt die Situation insgesamt und verschafft Zeit für die notwendige Stabilisierung, bevor die nächsten Schritte unternommen werden, das Rudel zu vereinen.

Foto: Zoo Leipzig

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.