22. Internationale Nacht der Fledermäuse im Serengeti-Park Hodenhagen

Veranstaltungshinweis der Serengeti-Park Stiftung:

„Batnight“ – 22. Internationale Fledermausnacht am 25. August 2018

Vom 25. auf den 26. August findet die 22. Internationale Nacht der Fledermäuse „Batnight“ statt. In dieser besonderen Nacht organisieren Natur- und Artenschutzorganisationen in ganz Europa zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Fledermaus. Aus diesem Grund lädt die Serengeti-Park Stiftung interessierte Naturfreunde zu einer nächtlichen Safari ein.

Begleiten Sie uns in die faszinierende Welt dieser nachtaktiven Säugetiere und ergründen Sie Fragen wie: Warum „sehen“ Fledermäuse mit den Ohren? Was fressen sie? Warum sind sie so stark bedroht.

Gemeinsam untersuchen wir Schlafquartiere und werden Fledermäuse bei ihrer nächtlichen Jagd beobachten. Die Veranstaltung ist für jedermann geeignet, klein und groß erwartet ein abwechslungsreiches Programm über die heimlichen Jäger der Nacht.

 

Wann: 25.08. 2018

Beginn: 20:30 Uhr (Dauer max. 2 Stunden)

Wo: Serengeti-Park Hodenhagen

Die Teilnahme ist kostenfrei. Über eine Spende für den Schutz der heimischen Fledermäuse würde sich die Stiftung freuen.

 

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung vorab notwendig ist: info@serengeti-park-stiftung.de

Ihr Stiftungs-Ansprechpartner für Rückfragen ist Stephan Worm (Biol. M.Sc.) 05164 – 97 99 182 

 

Warum engagiert sich die Serengeti-Park-Stiftung für Fledermäuse?

Es gibt in Deutschland 25 Fledermausarten, von denen 19 in Niedersachsen heimisch sind. Alle Fledermausarten sind in ihren Beständen stark rückläufig. Vier von ihnen werden auf der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ geführt. Während Fledermausarten wie der Große Abendsegler alte Spechthöhlen bewohnen und Wasserfledermäuse in Astlöchern schlafen, suchen Zwergfledermäuse Mauerritzen auf oder kriechen unter Dachziegel. Durch die Sanierung von Altbauhäuser und das Fällen alter Baumbestände verlieren Fledermäuse ihre Schlafquartiere und Wochenstuben. Teilweise gehen dabei sogar Winterquartiere verloren, da Arten wie der Große Abendsegler Baumhöhlen für den Winterschlaf nutzen.

Bildquelle: Ralph Sturm LBV

Alle heimischen Fledermausarten ernähren sich von Insekten. Deren Bestände sind in den letzten 20 Jahren um 80% zurückgegangen. Viele Fledermäuse finden nicht mehr genug Nahrung um ihre Jungtiere zu ernähren oder den Winterschlaf überleben zu können. Die geschwächten Jungtiere können sich nicht mehr festhalten, fallen aus den Wochenstuben und werden somit leichte Beute für Katzen, Marder und andere Raubtiere.

Die Serengeti-Park Stiftung engagiert sich für den Schutz dieser faszinierenden Tiere. Einige Fledermausarten, wie der Große Abendsegler, die Zwergfledermaus oder die Rauhautfledermaus beziehen künstliche Ersatzquartiere. Durch das Anbringen von Fledermauskästen erhöht die Serengeti-Park Stiftung die Verfügbarkeit ausreichender Sommerquartiere, in denen die Fledermäuse am Tage schlafen und ihre Jungtiere aufziehen können. Darüber hinaus soll das Bewusstsein für diese besonderen Tiere und deren Schutz in der Gesellschaft gestärkt werden.

Die Serengeti-Park Stiftung bietet deshalb im Sommer Führungen an, um über Fledermäuse zu informieren. Interessierte können hier auch lernen, wie sie selbst zum Schutz der Fledermäuse aktiv werden können und ob bzw. wie sie auch im eigenen Garten geeignete Schutzräume für Fledermäuse schaffen können.

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