Illusionist Jan Rouven von FBI verhaftet

Fotoquelle: www.las-vegas-blog.de
Der Illusionist Jan Rouven wurden von Agenten des FBI wegen des Vorwurfes der Kinderpornografie verhaftet und angeklagt.
Der in Deutschland geborene Rouven trat bevor er 2011 nach Las Vegas ging unter anderem in der Warner Brother Movie World, im Europa Park und im Phantasialand auf. 2009 war er Teilnehmen der Pro7 Show "The next Uri Geller". Seit November 2014 trat er mit seiner Show "The New Illusions" im Tropicana Las Vegas an 6 Tagen die Woche vor jeweils mehr als 1000 Besuchern am Tag auf.

Bei seiner Haftanhörung am gestrigen Mittwoch verkündete Richterin Peggy Leen, dass es keine Freilassung auf Kaution gibt, da er aus ihrer Sicht zum einen eine Gefahr für die Allgemeinheit darstelle und zum anderen wegen der Fluchtgefahr durch seine familiäre Bindung nach Deutschland. 

Die Richterin stellte fest, dass Bilder mit Kinderpornografie "sehr junger Kinder" bei einer gerichtlich genehmigten Durchsuchung in seiner Wohnung in Las Vegas gefunden wurden.
Jan Rouven (38) und sein Anwalt wiesen die Vorwürfe vor Gericht zurück. An einem Punkt brach Jan Rouven, der in einem gelben Gefängnis-Overall gekleidet war, vor Gericht in Tränen aus.

Der Anwalt von Jan Rouven sagte nach der Anhörung, dass er plant die richterlicher Entscheidung anzufechten.

Die Show im Tropicana am Mittwoch wurde abgesagt und es werden keine Tickets für den Rest der Woche mehr verkauft. 2015 wurde die Show "New Illusions" noch zur besten Zaubershow in Las Vegas vom Review-Journal gewählt.

Nach Eingang einer Strafanzeige begann die Untersuchung im August vergangen Jahres. Einem Undercover-FBI-Agenten aus Buffalo, New York, ist es gelungen über ein Internet-File-Sharing-Netzwerk in der Kinderpornografie getauscht wird, ihn zu infiltriert. Im Januar griffen FBI-Agenten auf zwei Computer und eine externe Festplatte bei Rouven zu Hause. Eine Analyse der Festplatte: 3235 Videos und 105 Bilder mit Darstellungen von Kinderpornografie wurden dabei gefunden, wirft ihm die Anklage vor.

Infoquelle: http://www.reviewjournal.com