Archiv der Kategorie: On Tour

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Europa-Park: Vorpremiere des neuen fliegenden Theater – Voletarium im Test

Mit dem „Voletarium“ abheben in neue Dimensionen

Anschnallen und bereit machen zum Abflug heißt es ab dem 03. Juni in der neuen Großattraktion des Europa-Park – dem „Voletarium“. Wir hatten die Ehre bereits bei der Vorpremiere des Voletariums eingeladen worden zu sein und haben die neue Attraktion von deutschlandes größtem Freizeitpark getestet. Am 02.06. um 20:15 Uhr wird der Europa-Park mit einem Livestream das fliegende Theater eröffnen und ab Samstag können dann alle dort in den Genuß des fliegens kommen!

Foto: Europa-Park

Das größte Flying Theater des Kontinents ermöglicht seine Passagieren in zwei Theatersälen einen atemberaubenden Flug über Europa und nimmt euch mit in die faszinierende Welt der Flugpioniere Kaspar und Eckbert Eulenstein. Das „Voletarium“ ist die teuerste Einzelattraktion in der Geschichte des Parks und bietet der ganzen Familie ein spektakuläres Erlebnis für alle Sinne. Außerdem haben die Besucher zum ersten Mal die Möglichkeit, ein Zeitticket zu erwerben, das dazu berechtigt, zu einer festgeschriebenen Uhr- und ohne größere Wartezeit die Attraktion zu erleben. MackMedia hat den Film unter Regie von Holger Tappe produziert. Die Musik dazu hat ein 60-köpfiges Orchester eingespielt.

Die Faszination flugfähiger Maschinen hat die Wissenschaftler und Gebrüder Eulenstein schon von klein auf in ihren Bann gezogen. Skizzen, Studien und Experimente, mit denen sie eines Tages selbst in die Luft aufsteigen würden, bestimmten ihr Leben. Im „Voletarium“ ließen sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts nichts unversucht, um den großen Kindheitstraum real werden zu lassen: Fliegen, so frei wie ein Vogel, jederzeit und wohin der Wind einen trägt.

Filmerlebnis für alle Sinne
Die Großattraktion lässt die Besucher an den technischen Errungenschaften der beiden Flugpioniere teilhaben. Bevor das Fahrgeschäft erlebt werden kann, versetzen elf detailverliebte Szenerien die Passagiere im Anstehbereich in die Welt der Eulensteins und stimmen mithilfe einer sprechenden Drohne auf die besondere Reise ein. In jeweils sieben sesselliftartigen Flugapparaten gleiten die Fahrgäste auf drei Etagen spektakulär durch die Lüfte der beiden Theatersäle. Auf den über 400 Quadratmeter großen Leinwänden, die einen Durchmesser von 21 Meter haben, sind sensationelle Aufnahmen von Europas Landschaften und Metropolen zu bestaunen. Effekte wie Wind, Wasser und unterschiedliche Düfte vermitteln den insgesamt 140 Passagieren in den 16 Meter hohen Kuppeln ein einmaliges Fluggefühl.

Foto: Europa-Park

Aufwändige Produktionen in ganz Europa
Unter der Regie von Holger Tappe hat MackMedia von 15 charakteristischen Schauplätzen und Locations in Europa außergewöhnliche Aufnahmen produziert. Hochtechnisierte und einzigartige Kamerasysteme, die bei den Überflügen an einem Helikopter und Drohnen installiert waren, erzeugten sensationelle Aufnahmen in einer Bildauflösung von 8K – also achtmal so hoch wie Full-HD. Der Film, in Kombination mit den entsprechenden Gondel-Bewegungen sowie weiteren Effekten, vermittelt ein authentisches Fluggefühl während des Films. Helikopterflüge über Venedig, wo seit den Dreharbeiten zu James Bonds „Casino Royale“ 2006 keine Überflüge mehr erlaubt waren, rund um das Matterhorn, vorbei am Europaparlament in Straßburg sowie an den Fjorden in Norwegen, entlang des Schlosses Neuschwanstein und natürlich des Europa-Park vermitteln den Passagieren im „Voletarium“ einmalige Perspektiven des jeweiligen Ortes. Die Filmmusik ist unter der Leitung des deutschen Komponisten Kolja Erdmann entstanden, der dafür mit dem renommierten, 60-köpfigen Filmorchester „F.A.M.E.’S. Macedonian Symphonic Orchestra“ zusammen gearbeitet hat. Die Musik intensiviert das Erlebnis und schafft eine optimal auf die Bilder abgestimmte Komposition aus Bild und Ton.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

„MackMedia betritt mit dieser Film-Produktion eine neue Dimension, die den vorläufigen Höhepunkt des 15 Jahre alten Medienunternehmens darstellt“, betont Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park und Geschäftsführer von MackMedia. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, ergänzt: „Das Voletarium ist die gewaltigste Attraktion seiner Art in Europa. Wir sind sicher, dass wir mit der größten Investition in ein Einzelfahrgeschäft in der Geschichte des Europa-Park unseren Gästen etwas absolut Einzigartiges präsentieren. Wenn man diesen Flug verpasst, hat man die Weltsensation im Europa-Park verpasst.“

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW
Foto: Europa-Park

Weitreichende Umgestaltungen im Deutschen Themenbereich
Mit dem Bau des „Voletariums“ haben sich unmittelbar hinter dem Haupteingang des Europa-Park erhebliche Umgestaltungsmaßnahmen ergeben. Der Shop in der Deutschen Allee ist großzügig umgebaut worden; zudem sind „Walters Wurstbude“ als neuer Imbiss, überdachte Sitzplätze, Schließfächer, der Ausgabeschalter für Zeittickets und der liebevoll gestaltete Innenhof des „Voletariums“ weitere Elemente, die im Zuge der Großattraktion entstanden sind. Das authentische Flair des 19. Jahrhunderts, das sich in der detailgetreuen Architektur widerspiegelt, versetzt die Besucher in die Welt der Gebrüder Eulenstein und hebt den Erlebnisfaktor des Europa-Park auf ein neues Level. Die Bauzeit für das „Voletarium“ betrug neun Monate.

 Internationales Team arbeitet Hand in Hand
An der Großattraktion „Voletarium“ haben von der ersten Idee bis zur Jungfernfahrt rund 1.000 Menschen aus der ganzen Welt mitgearbeitet. Die Gondeln des Fahrgeschäfts vom taiwanesischen Hersteller Brogent zeichnen  sich durch eine dynamische und zuverlässige Funktionalität aus. Der Stahl für das Fahrgeschäft stammt aus Belgien, wohingegen unter Koordination des österreichischen Unternehmens Kraftwerk die Leinwände aus China importiert und vor Ort millimetergenau zugeschnitten und installiert wurden. In den beiden Theatersälen sorgt ein hochmodernes IOSONO-Sound-System des Unternehmens Barco für eine perfekt individualisierte und auf die Gondeln optimal abgestimmte Tonqualität.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Das „Voletarium“ ist ein erster Baustein des „Adventure Club of Europe“, mit dem die Besucher des Europa-Park künftig attraktionsübergreifend noch viele Abenteuer entdecken und erleben werden. Im Rahmen der Eröffnung des „Voletariums“ ist mit der Qualitäts-Low-Cost-Airline Eurowings eine neue Partnerschaft besiegelt worden. Die Kosten für die Großattraktion sind dreimal so hoch, wie die Kosten für die Gründung des Europa-Park 1975.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Unser Fazit
Wir waren skeptisch bezüglich des Voletarium. Schlußendlich ist und bleibt es ein Flugsimulator, aber der Europa-Park hat uns eines besseren belehrt. Das Voletarium ist DER Flugsimulartor schlecht hin! Der beiname „fliegendes Theater“ macht seinem Name alle Ehre. Man verspürt tatsächlich das Gefühl vom fliegen, wenn sich die Sitzreihen perfekt auf die Kamerabewegungen im Film abgestimmt bewegen. Unterstützt wird dieses Gefühl perfekt durch die Spezialeffekte wie den Flugwind der einem entgegenbläst. Der Film selber ist absolut imposant. Fantastische Aufnahmen entführen uns über Europa hinweg zu ein paar der bekanntesten und schönsten Orte unseres Kontinents und schon nach wenigen Augenblicken vergißt man, dass man eigentlich in einem überdimensinalen Kinosaal sitzt. Bereits die Thematisierung des Gebäudes außen und dann auch im Wartebereich ist faszinierend! Das optisch Beste was der Europa-Park bisher geschaffen hat in seiner Geschichte! Das Voletarium ist für uns ein „must see“, muss man mal gesehen haben! Auch wenn wir jetzt begeistert sind nach der ersten Fahrt bleibt eine skreptische Frage offen: Wie oft „fliegt“ man über Europa bis der Film und das Erlebnis dann doch langweilig wird!? Dies ist leider bei vielen Flugsimulatoren bisher oft der Fall gewesen. Wir werden es sehen! Auf jeden Fall gratulieren wir dem Europa-Park zu dieser Neuheit! Ein Meisterwerk und ein Meilenstein in der Geschichte des Parks, die jeden Euro wert war!

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Technische Daten & Fakten
·         Größtes „Flying Theater“ Europas
·         Größte Investition in eine Einzelattraktion in der Geschichte des Europa-Park
·         atemberaubende Flüge über 15 Metropolen und Landschaften Europas
→    Reale Aufnahmen (10): Europa-Park (D), 3 Zinnen (ITA), Venedig (ITA), Kornaten (KRO), Matterhorn (CH), Aletschgletscher (CH), Plobsheim (FRA), Straßburg (FRA), Preikestolen (NOR), Kalfafell (ISL)
→     Animierte Aufnahmen (5): Tulpenfelder (NED), La Mancha (SPA), Paris/Eifelturm (FRA), Schloss Schönbrunn (AUT), Schloss Neuschwanstein (D)

·         Zwei Theatersäle mit je 70 Sitzplätzen
·         Pro Theatersaal sieben Gondeln verteilt auf drei Etagen (drei oben, drei mittig, eine unten)
·         Zehn Sitzplätze pro Gondel
·         Gewicht einer Gondel: 8 Tonnen
·         Pro Theaterkuppel: 4.000 Teile
·         Pro Fahrgeschäft: 18.000 Teile
·         Gewicht pro Fahrgeschäft: 260 Tonnen
·         Gesamtanzahl für beide Fahrgeschäfte (inkl. Leinwand): 44.000 Teile
·         Länge der Verkabelung für beide Fahrgeschäfte: 100 km
·         Kapazität pro Stunde: 1.400 Personen
·         Kapazität pro Saison: 3,5 Millionen Personen
·         Diverse Effekte wie Wind, Wasser und Düfte während Vorstellung
·         Kamerasysteme: 2 Red Weapon mit je 8K-Auflösung
·         Anzahl PC´s, die den Film rendern: 650 Rechner mit je 64 GB Arbeitsspeicher (70 davon im Europa-Park)
·         60-köpfiges Filmorchester „F.A.M.E.’S. Macedonian Symphonic Orchestra“ produzierte Musik für Film unter Leitung des deutschen Komponisten Kolja Erdmann·         Baufläche: 4.800 m²
·         Grundfläche des Hauptgebäudes: 63 x 39 m
·         Pflastersteine für Vorplatz/Innenhof: 2.500 m²
·         Durchmesser Leinwand: 21 m
·         Material Leinwand: Aluminiumpaneele
·         Leinwandgröße: 425 m²
·         Bauzeit für die Attraktion: 9 Monate
·         Produktionszeit des Films: 18 Monate
·         Eröffnung: Juni 2017
·         Zutritt: ab 4 Jahren und 1,00m Körpergröße
·         Regie: Holger Tappe
·         Produzent: MackMedia

Movie Park Germany: Star Trek Operation Enterprise im Test – Offen, aber nicht eröffnet!

Die wichtigste Nachricht vor weg: „Star Trek Operation Enterprise“ ist noch nicht eröffnet, aber wir dürfen ab sofort damit fahren! Laut Auskunft des Service-Centers am 30.05.2017 befindet sich die Bahn noch offiziell im Testbetrieb Status. Sprich, es kann jederzeit sein, dass sie mal zu gemacht wird um zum Beispiel Einstellungen zu ändern oder gefundene Fehler zu beheben. Außerdem gelten während des Testbetriebs die Speedy Pässe des Parks noch nicht für die neue Attraktion!

Am Montag dieser Woche konnte ich erstmals die neue Achterbahn „Star Trek Operation Enterprise“ im Movie Park Germany fahren und mir den neuen Themenbereich sowie den Wartebereich anschauen.

DIE STORY
Die Enterprise NCC-1701-D ist auf ihrer Reise zu einem Treffen der Föderation von den Borg angegriffen und mittels Traktorstrahl auf das feindliche Schiff befördert worden. Schiff und Mannschaft sind vollkommen handlungsunfähig. Als frisch ausgebildeter Kadett der Starfleet Academy befindest du dich gerade auf einem benachbarten Schiff. Beam dich von dessen Transporter-Raum auf die Brücke der verwaiste Enterprise, um Dich in einem kleinen Shuttle der grössten Herausforderung deines Lebens zu stellen: Durchbrich in einer Rettungsmission die Schutzschilde des Borg-Schiffes und zerstöre dessen Hauptsysteme. Nur so kannst du Crew der Enterprise retten. – sollte es dir gelingen, hast du deine Holodeck-Mission erfolgreich absolviert. Glückwunsch Kadett!

DER THEMENBEREICH
Der Themenbereich wurde mit einfachen, aber effektiven Mitteln umthematisiert. Fenster, Türen und Balkone der ehemaligen Häuserfassaden wurden mit Brettern zugenagelt und alles neu gestrichen. Klare Linien und geometrischen Formen bestimmen das Erscheinungsbild. Dies läßt den Bereich zwar futuristisch erscheinen, aber hier hätte man sich bei der Qualität der ausgeführten Arbeiten mehr Mühe geben können bzw. müssen. Das man von weiten sehen kann wo eine Schraube oder Nagel die Verkleidung an der Wand hält, ist eigentlich nicht der Anspruch, wie wir ihn sonst zuletzt im Movie Park bei den Neuheiten zu sehen bekamen. Gut, dass dies im Wartebereich ganz anders ist! Aber dazu nachher mehr.
Die Schlichtheit des neuen Bereiches paßt ansonsten sehr gut zum Sci-Fi Thema. Auch die wenigen für den Themenbereich ausgewählten Pflanzen passen perfekt zur Thematisierung. Der Platz vor dem Eingang zur neuen Achterbahn ist die „Federation Plaza“. Im Zentrum des Platzes wurde mit dem „Federation Center“ ein eigener Souvenirladen für alle Star Trek Fans in den Themenbereich integriert. Im „Federation Snack“ können wir uns zukünftig stärken. Kreativ zeigt sich der Park bei der Namensgebung verschiedener kleiner Punkte am Rande. Statt einfach nur einen Testsitz hinzustellen, wurde in einer Nische das Holodeck gebaut. Am „Food Syntheziser“ mit dem „Fluit Replication Unit“ und dem „Coffee Replication Unit“ (Getränke- und Kaffeeautomaten). Was genau auf dem Monitor des „Trainings Sheduls“ mal zu sehen sein wird, müssen wir abwarten. Da lief bei meinem Besuch noch nichts leider. Rechts daneben befindet sich der Eingang zum Wartebereich.

DER WARTEBEREICH
Der Wartebereich beginnt bereits links vor dem Eingang mit 3 langen Schlangen à ca. 30m. Innen folgen dann bis zur Station, insgesamt 5 Räume (davon 2 mit Ausstellungsobjekten und 3 mit Pre-Shows) sowie ein letzter 20m langer Gang. Bis auf den letzten Gang und die Station sind alle Räume voll klimatisiert und dürften auch bei längerer Wartezeit sehr angenehm sein. Der erste Raum ist noch sehr klein und wird schnell durchquert. Hier gibt es 4 Leuchtkästen mit Bildern von den 4 Darstellern Captain Jean-Luc Picard, Lieutenant Commander Data, Lieutenant Commander Geordi La Forge, und Medical Commander Beverly Crucher, sowie einen Monitor mit Daten zur Enterprise. Raum 2 ist der größte. Die Speedy Pass Besitzer werden auf der anderen Seite durch den Ausgang ebenfalls hier in den Raum kommen. Der normale Anstellbereich verfügt hier nun über zahlreiche Schleifen in der Warteschlange und man wird sich hier an vollen Tagen am längsten aufhalten vermutlich. Um die Wartezeit angenehmer zu gestalten gibt es eine Menge zu sehen. Als erstes kommen wir an 2 hinter Glas befindlichen Original Kostümen aus „Star Trek The next Generation“ vorbei. Zum einen das Kostüm eines Borg und das eine bordeaux-schwarze Komanndo Uniform wie sie Picard und Riker im Film getragen haben. Als nächstes kommt ein etwa 2m langes Modell des Raumschiff Enterprise. Durch Projektoren wird dem Modell „Leben“ eingehaucht. Als ich da war, waren die Projektoren noch nicht perfekt ausgerichtet. Links am Rand wurde das Modell nicht angestrahlt, dafür schossen die Beamer rechts vorbei und projizierten auf den Boden. Als nächstes kommen wir an einem knapp 2 qm3 großen Kubus vorbei, der ein Borg Raumschiff darstellt. Leider haben hier schon diverse Experten unter den Besuchern während des Softopening nicht ihre Finger von dem Ausstellungsstück lassen können. Im weiteren Verlauf kommen wir an einem Info Point vorbei und an einer Vitrine mit Originalrequisiten aus „Star Trek The next Generation“ wie Communicator, Phaser und einem Phasergewehr. Das alles bekommen die Speedy Pass Besitzer nicht oder nur aus der Entfernung zu sehen. Überall im Raum zu sehen ist dagegen die riesige Leinwand auf der die Enterprise und vieles mehr vorgestellt wird. Schön sind auch die Ansagen bei Störungen. Hier hat man sich an die Durchsagen auf der Enterprise angepaßt. Leider wird es keinen Scotty geben der einen Schaden in 10 Minuten statt 3 Tagen reparieren kann. (Kleiner Scherz am Rande 😉 )
Die nächsten 3 Bereiche haben dann jeweils eine Pre-Show. Während die ersten beiden Räume passend schlicht gehalten sind, fühlt man sich in den nächsten Räumen fast wirklich wie im Star Trek Universum. Ab hier wird man in Gruppen á 20 Personen (ein Zug) eingeteilt. Man geht zunächst nur wenige Meter um die Ecke (links oder rechts) und erfährt über einen Monitor von der weiteren Mission. Den Bereich gibt es 2 mal! Genauso wie den 2. Pre-Show Raum. Ob man nun also den linken oder rechten Weg geht ist egal! Alles ist gleich, nur eben Spiegel verkehrt. Der 2. Pre-Show Raum ist der Beam-Raum, der uns von unserem Raumschiff direkt zur Brücke der Enterprise bringt. Die Kulissen sind großartig geworden und werden von Raum zu Raum besser! Diese 2. Pre-Show wird zudem durch Sound und Licht Effekte unterstützt. Und schon sind wir auf der Brücke mit Pre-Show Nummer 3. Es ist ein großartiger Nachbau der Brücke der Enterprise! Bestimmt werden Star Trek Experten hier auch Fehler finden, aber für die meisten Menschen, die wie ich Star Trek nicht studiert haben, ist die Brücke fantastisch geworden! Auf einem großen Bildschirm sehen wir hier die letzte Pre-Show bevor es dann über einen Gang zum Shuttle Hangar (zur Station) geht. Auch die Station ist wieder sehr schlicht gehalten, wie schon der große Raum zu Beginn und der Außenbereich. Es kann im 2 Zug Betrieb gefahren werden. Taschen und so können auf der anderen Seite der Station in Fächern deponiert werden. Pro Zug gibt es Fach, so dass im Grunde nichts wegkommen kann!

DIE FAHRT
Bevor der Zug aus der Station rollen kann, öffnet sich das Tor davor. Sowie der Zug durch ist, wird das Tor auch schon wieder geschlossen. Die 10,5 Tonnen schwere Weiche bringt den Zug nur nach rechts zur Strecke. Dort angekommen, öffnet sich das Tor in Fahrtrichtung und der Zug rollt langsam aus der Halle. Sowie er den hier den eigentlichen Launch erreicht hat, wird der Zug in Fahrtrichtung beschleunigt. Die Beschleunigung ist hier nicht der Rede Wert. Die vorderen 3 Reihen schaffen es gerade mal 90-100° das erste Element (Immelmann Loop) hoch bevor der Zug wieder zurück rollt. Nun wird der Zug nach hinten beschleunigt und da kommt schon mehr Power zum Zuge. Rückwärts geht es wieder durch die Halle mit dem Transfertrack und dahinter die 40m hohe Half Pipe hoch. Dabei ist die Schiene um 180° verdreht. Während man hinten in den letzten Reihen also nun in Richtung Vulkan vom Alien Encounter schaut, werden die vorderen Reihen nur um maximal 80° verdreht werden.
Kaum oben angekommen geht es auch schon wieder runter. Wieder durch die Halle und wer nun eine enorme Beschleunigung erwartet beim Launch, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen! Der Zug wird auf dem Tempo gehalten oder nur minimal weiter beschleunigt. Und schon geht es den Immelmann Loop den 30m hohen Top Hat hoch. Es folgt ein Heartline Roll, 100° Dive, 3 Airtime Humps eine, Helix und zuletzt eine Zero-G-Roll bevor es in die Bremse geht. Außerdem wird während der Fahrt noch ein Borg-Raumschiff durchfahren. Bei der Fahrt durch das Gebäude kommen zwar Effekte zum Einsatz, aber wirklich beeindruckend ist das grüne Stroboskoplicht nicht!
Die von euch während der Fahrt gemachten Fotos, könnt ihr dann am Ausgang der Achterbahn bewundern und auch erwerben natürlich.

DAS FAZIT
„Star Trek Operation Enterprise“ ist nicht nur optisch ein neues Highlight im Movie Park Germany! Auch die Fahrt selber macht richtig Spaß! Wer allerdings, nur weil es ein Launch Coaster ist, eine Wahnsinns Beschleunigung erwartet, den muss ich enttäuschen! Das ist nicht der Sinn hinter dieser Achterbahn. Dafür ist der Launch Track zu kurz und die anschließenden Elemente wären mit viel höheren Geschwindigkeiten weniger spaßig als wie sie es jetzt sind. Also bitte, vergleicht den Launch von Star Trek nicht mit dem Launch von „Karacho“ oder „Taron“ oder geht mit ähnlichen Erwartungen in den Park. Bei „Star Trek“ reden wir zwar von „Warp-Geschwindigkeit“, diese erreicht der Coaster nicht im Ansatz! Dafür können bereits Kinder ab 130cm und 7 Jahren im Zug Platz nehmen und in den Genuß kommen! Für einen längeren Launchtrack gab es keinen Platz und für einen großen Lifthügel erst recht nicht! Außerdem würde ein Lifthügel oder so nicht zum Thema passen.
Was den Reiz bei „Star Trek Operation Enterprise“ aus macht, sind die 3 relativ langsam durchfahrenen Überkopfelemente bei denen man richtig im Beckenbügel hängt. Der Rückwärts Launch macht ebenfalls Laune. Schön knackig wird man hier nach hinten befördert! Wenn man in den hinteren Reihen sitzt, geht es hier schön die 40m Halfpipe hoch und man wir um 180° verdreht. Vorne ist das wie gesagt weit weniger und längst nicht so gut. Dafür bekommt man in den ersten Reihen beim nächsten Element seinen Spaß! Nach dem dritten Launch, dem Immelmann Loop und dem erreichen des 30m Top Hat, fällt man quasi von dort runter bevor man wieder den Sitz unter dem Po zu spüren bekommt! Vor allem die Inversion im übrigen Fahrtverlauf machen wie schon gesagt großen Spaß, da sie relativ langsam durchfahren werden. Was mir noch gefallen hat, ist, dass die Story durch eine kurze Audio Einspielung im Bremsbereich abgeschlossen wird.

DAS VIDEO
Mit lieben Dank für die Unterstützung an das Team von Kiddynaut, der Familien-Guide für Eltern und Kids!

TECHNISCHE DATEN
Hersteller:    MACK Rides GmbH & Co KG
Typbezeichnung:    Triple Launch Coaster
Baujahr:    2017
Erlebbare Fahrstrecke:    720 Meter
Bauhöhe:    40 Meter
Geschwindigkeit:    bis zu 90 km/h
Beschleunigungskraft Launch:    1G
Erlebbare Kräfte:    4,2G
Anzahl der Züge:    2
Anzahl der Pers./ Zug:   20
Fahrtdauer:    144 sek, inkl. Ein- und Ausstieg
Gewicht der Weiche:    10,5 Tonnen
Personen-Rückhaltesystem:    Beckenbügel
Fundament:    – 1.945 Kubikmeter Beton
– 106 Tonnen Bewehrungsstahl
Gewicht Stahlkonstruktion:    500 Tonnen
Bauzeit:    mehr als 2 Jahre
Fahrelemente:
Parallel Transfer Switch
– Launch
– Half Pipe (40m)
– Top Hat (30m)
– Immelmann Loop
– Heartline Roll
– 100° Dive
– 3 Airtime Humps
– Helix, Zero-G-Roll

Erlebnispark Tripsdrill: „Höhenflug“ oder Reinfall? – Wir haben die Neuheit getestet

Der Höhenflug, das turbulente Flug-Duell, ist die neueste Attraktion im Erlebnispark Tripsdrill und wurde am 29. Mai eröffnet. Der Höhenflug garantiert Flug-Spaß in rund 20 Metern Höhe – wahlweise ruhig und beschaulich oder mit wilden Überschlägen. Unser Paddy war für uns zur Eröffnung vor Ort und hat die Neuheit getestet.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Die Story: Auf den Spuren des Schneiders von Ulm
Tripsdrills neue Flug-Attraktion basiert auf der Geschichte von Albrecht Ludwig Berblinger – der als „Schneider von Ulm“ bekannt wurde. Dieser hatte Anfang des 19. Jahrhunderts einen kreativen Höhenflug und entwickelte in seinem Ulmer Atelier ein mit den Armen betriebenes Fluggerät. Am 31. Mai 1811 wagte er seinen auf legendäre Weise gescheiterten Flug über die Donau. Unter dem Spott zahlreicher Schaulustiger stürzte Berblinger jedoch in die Donau. Im Erlebnispark Tripsdrill wird die Geschichte des Schneiders von Ulm fiktiv weitererzählt: Hier bekam Berblinger eine zweite Chance und schuf ein funktionstüchtiges Fluggerät. Kurz vor dem 206. Jahrestag von Berblingers gescheitertem Erstflug ging die neue Attraktion an den Start.

Die Attraktion: Ruhige Rundflüge und turbulente Überschläge
Der Höhenflug verfügt über 12 Fluggeräte für je eine Person. Jedes Fluggerät ist mit zwei Flügeln ausgestattet, welche interaktiv steuerbar sind – die Besucher können daher entscheiden, ob Sie nur einen ruhigen Rundflug über Tripsdrill in rund 20 Metern Höhe unternehmen oder dabei sogar turbulente Überschläge wagen wollen. Da die Überschläge gezählt und nach Tag und Jahr ausgewertet werden, können sich schwindelfreie Überflieger ein regelrechtes Flug-Duell liefern. Der Höhenflug ist ab einem Alter von 7 Jahren und einer Körpergröße von 1,25 Metern zugelassen.

Die Thematisierung: Originalität, Qualität und Authentizität

Griff am Flügel / Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Tripsdrill ist als erster und damit ältester Erlebnispark Deutschlands – und schon seit seiner Gründung im Jahre 1929 –  für seine Liebe zum Detail bekannt. Jede der über 100 Attraktionen des Parks hat einen regionalen Bezug und wurde für Tripsdrill maßgeschneidert – getreu der Prinzipien Originalität, Qualität und Authentizität. Nicht nur die Geschichte des Höhenflugs basiert auf dem Schneider von Ulm: Auch die Thematisierung ist bis aufs kleinste Detail durchdacht. Die Fluggeräte sind dem Originalvorbild in Form und Farbgebung nachempfunden. Selbst der Wartebereich, der einen Einblick in das Atelier des Schneiders von Ulm geben wird, wird im Ulmer Fachwerkstil gestaltet.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

 Das Fazit
Das Fahrgeschäft vom Modell Sky Fly aus dem Hause Gerstlauer macht richtig Spaß! Die Thematisierung ist dem Erlebnispark mal wieder voll gelungen! Die Verkleidung des Arms, die „Flugmodelle“ in denen die Fahrgäste sitzen, alles passt mal wieder perfekt zusammen! Zwar sind die Flügel noch etwas schwerfällig, aber wenn der „Höhenflug“ mal eingefahren ist, sollten hier auch noch mehr Überschläge möglich sein als Paddy uns in seinem Onride Video zeigt.  Schön ist, dass man nicht selber mitzählen oder später im Video nachzählen muss wie oft man sich überschlagen hat. Paddy hat es hier auf 25 Überschläge geschafft, aber er hat schon angekündigt, dass er in ein paar Monaten wieder nach Tripsdrill fahren will und dann geht es hoffentlich richtig rund! Auf einem gut eingefahrenen Sky Fly kann man schon mal 50-70 Überschläge je nach Fahrdauer schaffen.
Der „Höhenflug“ ist auf jeden Fall eine große Bereicherung für den Erlebnispark Tripsdrill!

Das Onride Video

Legoland Discovery Center Oberhausen: Die Pirateninsel – Neuheit 2017

Am 06. April 2017 wurde das Legoland Discovery Centre Oberhausen um einen neuen Themenbereich erweitert. Mit dem neuen Spielbereich „Pirateninsel“ hat man ein Paradies für Kinder jeden Alters geschaffen.

Foto: Norbert Jansen

Am Eingang der Pirateninsel werden die Kinder von einem Piraten aus Fleisch und Blut empfangen, der die Kids schon auf Ihr neues Abenteuer einstimmt und ausrüstet. Auf Wunsch bastelt er den Kids aus Luftballons ein Schwert. Jetzt sind die Jungpiraten bereit für ihre Entdeckungstour.

Für die jüngeren Kinder gibt es einen Duplo Dschungel mit Rutschtempel und für die größeren eine Ritterburg mit mehreren Ebenen zum klettern und erkunden. In der Mitte des Spielbereiches wurde ein sehr schönes Piratenschiff errichtet. Auch hier gibt es einiges für die Kinder zu entdecken. Es geht vorbei an geheimnisvollen Türen und versteckten Aussichtsposten bis hoch in das Krähennest des Piratenschiffs. Und wie es sich für ein richtiges Piratenschiff gehört, darf natürlich die Piratenfahne nicht fehlen. Abgerundet wird das Schiff mit tollen Meereslegomodellen wie zum Beispiel einem riesigen Krebs.

Foto: Norbert Jansen

Ebenfalls zu finden im neuen Spielbereich ist ein Bautisch, in Form einer Pirateninsel mit Burg und Totenkopfhöhle. Wer gerade keine Lust auf bauen und toben hat, der kann sich am interaktivem Laserspiel versuchen. Hier kann man mit Hilfe von Laserkanonen eine Legostadt angreifen oder das Piratenschiff zum kentern zu bringen.

Foto: Norbert Jansen

Unser Fazit des neuen Bereichs: Ein sehr gelungener Themenbereich, der für jedes Alter etwas zu bieten hat. Hier möchten nicht nur die Kleinen nicht mehr weg, sondern auch die Größeren haben eine Menge Spaß.

Foto: Norbert Jansen

Bericht von Michaela Jansen und Fotos von Norbert Jansen.
VIELEN LIEBEN DANK euch Beiden und euren Kids!

Foto: Norbert Jansen