Archiv der Kategorie: On Tour

In diesem Bereich bieten wir unser Erfahrungsberichte rund um die Freizeit Welt.
Wir berichten von Premierenfeiern, Neueröffnungen, Saisoneröffnungen von Volksfeste & Kirmes Veranstaltungen, Freizeitparks, Zoologischen Gärten, Zirkus Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen aller Art.

Europa-Park: Ein märchenhafter Traum im Winter

Über 2,5 Millionen Lichter, 2.500 verschneite Tannenbäume, 10.000 glitzernde Christbaumkugeln und 1.500 weihnachtlich verpackte Geschenke (alle leer! 😉 ) lassen Deutschlands größten Freizeitpark während der kalten Jahreszeit in feierlichem Glanz erstrahlen.

Foto: René Freizeitpark News NRW


Seit heute. 25. November 2017 bis zum 07. Januar 2018 (außer 24./25. Dezember) begrüßt der Europa-Park seine Besucher bereits zum 17. Mal zur traumhaften Winteröffnung. Neben dem funkelnden Riesenrad „Bellevue“ lassen das faszinierende Showprogramm, viele winterliche Specials wie die einzigartige „Zirkus Revue“ und ein weihnachtliches Gastronomie-Angebot die Herzen höher schlagen. In der Mercedes-Benz Hall verzaubert in diesem Jahr zudem die große Kunstausstellung „OTTOs Welt“ mit über 100 Kunstwerken – darunter Ottifanten & Co. ‒ die ganze Familie. Und auch der Silver Star ist erstmals bei der Winteröffnung für uns Besucher zugänglich solang die Temperaturen über 0°C liegen.

Unser Fazit vorweg
Der Europa-Park Winter  2017/2018 ist ein Fest für die ganze Familie mit einem romantischen und märchenhaften und zugleich winterlichen und weihnachtlichen Ambienten. Der Park bietet mit seinen Shows wieder fantastischen Unterhaltung für die ganze Familie, viel Action und Spannung mit seinen Fahrgeschäften und eine große Vielfalt an ausgezeichneten kulinarischen Genüssen passend zu dem jeweiligen Themenbereich. Wir waren ganz bestimmt nicht das letzte Mal in diesem Winter da und können euch die Wintersaison im Europa-Park euch nur wärmstens empfehlen!

Foto: René Freizeitpark News NRW

Traumhaftes Winterwunderland
Auch in der Weihnachtszeit locken in 15 europäischen Themenbereichen rasante Fahrattraktionen sowie spannende Abenteuer und garantieren jede Menge Spaß und Abwechslung in Deutschlands größtem Freizeitpark. Erstmals hat der im Französischen Themenbereich angesiedelte Silver Star im Winter für uns geöffnet. Gerade in den Abendstunden ist eine Fahrt mit einer der schnellsten Achterbahnen Deutschlands ein großartiges Erlebnis! In der Spanischen Arena dürfen sich die Besucher auf die Ausstellung „MAGIC ICE – Ed & Eddas magische Märchenwelt“ freuen. In acht liebevoll gestalteten Szenen können Groß und Klein bis zu vier Meter hohe Eisskulpturen aus den fantasievollen Geschichten der Gebrüder Grimm und anderer Autoren entdecken.

Foto: René Freizeitpark News NRW
Foto: René Freizeitpark News NRW

In Portugal genießen die Gäste des 55 Meter hohen Riesenrads „Bellevue“ eine atemberaubende Aussicht und können ihre Blicke vom wundervoll geschmückten Europa-Park über den Schwarzwald bis hin zu den Vogesen schweifen lassen.

In der Eisbar „Glaciar“ im Spanischen Themenbereich wärmt ein duftender Glühwein die Erwachsenen, während die kleinen Prinzessinnen und Prinzen mit Schlittschuhen die große Eislauffläche auf dem See in Skandinavien unsicher machen oder sich beim Langlaufen ausprobieren. Mutige Racker sausen gegenüber gleich noch eine Runde mit dem Mini-Skibob um die Kurven.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Junge Winterabenteurer, die nicht genug bekommen, können in Österreich zudem auf Reifen und Skiern eine riesige Schneepiste herunterrutschen. Ein weiteres Abenteuer bietet im Laufe der Wintersaison der neue VR-Ride mit Paddington Bär auf dem „Alpenexpress Coastiality“. In Skandinavien stimmt zudem eine bundesweit einzigartige Krippenausstellung auf Weihnachten ein: In und um die Stabkirche sind wunderschöne Modelle aus der internationalen Sammlung von Monsieur Paul Chaland zu bewundern, die er in über 30 Jahren in mehr als 70 Ländern der Erde von seinen Reisen mitgebracht hat.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Ein Highlight für die Kinder ist außerdem das „Postamt Himmelspforten“ im Russischen Themenbereich, wo sie Santa Claus ihre Wünsche höchstpersönlich ins Ohr flüstern können. Ein echter Blickfang ist der Riesen-Adventskalender auf der Italienischen Freilichtbühne: Täglich um 19 Uhr wird mit einer weihnachtlichen Kinderanimation ein neues Türchen geöffnet.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Spätestens bei Einbruch der Dunkelheit ist außerdem ein Besuch des großen „Chinesischen Lichterfests“ ein Muss. Unter dem Motto „China zu Gast im Europa-Park“ sind vor dem Historischen Schloss Balthasar bis zu 3,5 Meter hohe beleuchtete Tier- und Pflanzenmotive zu bestaunen.

Foto: René Freizeitpark News NRW

OTTOs Welt – die Ausstellung im Europa-Park
Kinder und Erwachsene lieben ihn gleichermaßen für seine einzigartigen Geräusche, Lieder, Sketche, Reime sowie die unverwechselbaren Zeichnungen: OTTO, der gebürtige und wahrscheinlich prominenteste Ostfriese aller Zeiten, hat die Deutschen in den vergangenen Jahrzehnten auf vielfältige Weise amüsiert.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Während der Winteröffnung zeigt der beste Freizeitpark weltweit in der Mercedes-Benz Hall mehr als 100 Werke des populären Alleinunterhalters. Der Besuch der Ausstellung ist im Parkeintritt inbegriffen. Außerdem erwartete heute Otto Waalkes seine Fans zum Auftakt der Wintersaison des Europa-Park zu einer Autogrammstunde in der Mercedes-Benz Hall.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Fantastische Shows
In der kalten Jahreszeit dürfen sich die Besucher darüber hinaus auf zahlreiche Show-Highlights mit über 300 internationalen Künstlern freuen: „Manege frei“ heißt es, wenn in der großartigen „Zirkus Revue“ Artisten, Comedians und Tänzer mit einem 60-minütigen Programm für unvergessliche Momente sorgen.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Besonders die Kleinen begeistern zudem das Kindermusical „Ich will … das Weihnachtschaos“ und die neue Kinderanimation über „Otto“ im Themenbereich Irland – Welt der Kinder. Gespannt sein können Jung und Alt außerdem auf die Eisshow „Surpr´Ice with the Son of Santa Claus” sowie das Musical „Ein musikalischer Weihnachtsmarkt“ im Globe Theater. Ein buntes Programm versprechen auch die tägliche „Winter Starlight Parade“ mit Stopp am 18 Meter hohen Weihnachtsbaum auf dem Luxemburger Platz sowie die Lichtershow „Luna Magica“ auf dem Abenteuer-See.

Foto: René Freizeitpark News NRW

Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte
Der festlich dekorierte Weihnachtsmarkt in der Deutschen Allee bietet den Besuchern Gelegenheit, sich bei gemütlicher Atmosphäre, klangvollen Wintermelodien und leckeren Düften auf die Festzeit einzustimmen. An der neuen Schwenkgrill-Hütte im Herzen der Deutschen Straße können Kinder und Erwachsene herzhafte Rostbratwürste und saftige Steaks genießen. Zudem locken weitere kulinarische Köstlichkeiten wie Wurst- und Käsespezialitäten, feine Schokolade oder Spirituosen aus der Region sowie aus ganz Europa. Darüber hinaus gibt es vieles auf dem Altertümlichen Christkindlmarkt im Historischen Schlosspark Balthasar zu entdecken: In zahlreichen Zelten im Deutschen Themenbereich werden alte Berufe wie der des Buchbinders, des Goldschmieds oder des Krippenbauers vorgestellt. Bei Einbruch der Dunkelheit erleuchten Fackeln und Feuerstellen die Stände.

Video mit Impressionen vom Europa-Park Winter 2017

Weitere Bilder Impressionen der aktuellen Wintersaison

Foto: René Freizeitpark News NRW
Foto: René Freizeitpark News NRW
Foto: René Freizeitpark News NRW
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Foto: René Freizeitpark News NRW

Misty Ville, ein gruseliges neues Kapitel im Fort Fear Horrorland

Misty Vill Chapter 1 – Das neue Halloween Event im Fort Fun

Foto: Fort Fun

Wir haben am vergangenen Wochenende das neue Halloweenevent im Fort Fun Abenteuerland getestet. Dieses Jahr startete das Halloweenevent erstmals mit einem neuen Thema. 10 Jahre lang wurde mit großem Erfolg die Geschichte von Jacky Moon erzählt, dieses Jahr geht es erstmals um die mystische Stadt “Misty Ville”. Eines hat sich nicht geändert: In den vier verschiedenen Horror-Mazes wird einem das Gruseln gelehrt.

Die Story rund um Misty Ville
Über Misty Ville liegt ein dunkler, bösartiger Schatten. Freiwillig verirrt sich keine Menschenseele jemals hierhin, es sei denn, sie ist vom rechten Weg abgekommen oder möchte niemals wiedergefunden werden. Aber auf sonderbare und geheimnisvolle Weise werden gewisse Gestalten magisch von der bösen Aura dieser Stadt angezogen und finden hier ihren Zufluchtsort. Und genau auf diese Gestalten treffen wir in den Mazes!

Foto: Freizeitpark News NRW

Familien Halloween
Neben den Mazes gibt es für die kleinen Gruselfans wieder auf dem HorseShoe BBQ Platz findet das Familien Halloween. Schon ab Mittags können Kinder sich dort mit gruseligem Bastelspaß, Kinderschminken oder Stockbrotbacken auf Halloween einstimmen. Die Walking Acts sorgen ebenfalls auf den Strassen für gruselige Stimmung ohne den Kindern Angst einzujagen.

Foto: Freizeitpark News NRW

Auch der Luftballon Künstler sorgt bei den Kids für viel Spaß mit seinen Halloween Motiven.  Bis 12 Jahre dürfen Kinder den Park auch kostümiert besuchen.

Foto: Freizeitpark News NRW
Foto: Freizeitpark News NRW

The Misty Ville Voodoo Club
Im Silver Bullet Saloon haben die Artisten das sagen. Im Abstand von 15 Minuten finden wechselnde Schows statt. Die Vorstellungen dauern jeweils 5-10 Minuten Ob Bouncing Jonglage, Burlesque Tanz, Schwertschluckerin  oder Aerial Chains Akrobatik, hier erlebt man Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Mazes

The Mine:
“The Mine” ist in diesem Jahr die kostenlose Maze. Man finden den Eingang dieser Maze an dem Coaster Devils Mine. Hier findet man uralte Höhlen vor, die dem Indianervolk der Semiolen als Rückzugsort und heilige Stätte dienten und dienen. Doch die Bewohner von Misty Ville haben keinen Respekt vor den Indianern und graben aus Gier immer tiefer. Doch die Gier bleibt nicht unbestraft! Die Maze wird ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen.
Lisa (13): „Ich hatte echt sehr Angst“
Lukas (19): „Für die Jüngeren ist es eine tolle Sache. Ich hatte auch ein paar Schreckpunkte aber nicht so viele wie ich mir erhofft habe. Ich bin dennoch begeistert wie detailliert die Mine ist.“

Foto: Fort Fun

The Warehouse:
The Warehouse kostet 4€ extra und befindet sich in der ehemaligen Secret Stage of Horror. Hier findet man die gesamte Ware von Misty
Ville. Wer jetzt an Mehl, Salz etc. denkt, liegt falsch, denn so manche verstecke Ware hier, trägt noch Leben in sich. Die Mitarbeiter haben auch schon sehr lange kein Licht oder einen Menschen gesehen. Seit auf der Hut! Die Maze wird ab einem Alter von 16 Jahren empfohlen.
Kai (19): „Die Maze macht Spaß und ist sehr gruselig.“
Jana (21): „Ich bin froh das mein Freund mit dabei war. Es war einfach grausam was man dort alles sehen musste.“

Foto: Fort Fun

The Forest:
The Forest kostet ebenfalls 4€ extra und befindet sich im Wald gegenüber von den Fort Fun L.A.B.S. Seit Zeuge wie die Sklaven des Voodoo Klans Kräuter und Getier sammeln für eine dunkle Zeremonie. Unterbrechungen mögen die eher tot als lebendig durch das sumpf Unterholz kriechenden, willenlosen Kreaturen gar nicht. Sollte es euch dennoch gelingen lebend durch den Wald zu kommen, gelangt ihr zur Familie Hicks. Diese Familie betreibt am Waldrand, abgelegen von jeder Menschenseele eine illegale Schwarzbrennerei. Doch seit auf vorsichtig, denn die Familie nimmt Jagt auf jeden der sich nur bewegt! Diese Horror-Maze hat eine Länge von ca. 25 Minuten und wir ab einem Alter von 16 Jahren empfohlen.

Foto: Freizeitpark News NRW

Janina (16): „Es war sehr dunkel und gruselig. Ich wusste gar nicht mehr wo der Weg genau lang geht und hatte viel Angst. In diesen Wald gehe ich nie mehr freiwillig!“ Marcel (28): „Ich bin wenig schreckhaft aber der Wald hat es in sich. Man sieht die Monster gar nicht in der Dunkelheit. Das gibt noch mal einen besonderen Reiz. Wir werden uns noch ein Ticket holen und werden dort noch einmal durchlaufen.“

Foto: Fort Fun

The Hotel:
In dem Hotel findet keiner mehr so schnell raus. Das Hotel wird nur zu zweit betreten! Die verrücktgewordenen Angestellten scheinen alle verloren zu sein und versuchen auf heimtückische Art und Weise, jeden zu einem unfreiwilligen Dauergast zu machen! Zum Hotel kommen wir im Fazit noch mal genauer zu! Die Maze ist ab einem Alter von 16 Jahren empfohlen.

Foto: Fort Fun

Unser Fazit:
Mit “Misty Ville” ist dem Fort Fun ein perfekter Einstieg in eine neue Geschichte für das Fort Fear Horrorland gelungen und wir freuen uns schon jetzt auf die weiteren Kapitel!

Foto: Fort Fun

Das neue Theming beim Fort Fear ist sehr gelungen. Die Walking-Acts machen eine super Show und lassen sich nicht aus dem  Konzept bringen. Die Show im Saloon haben wir leider nur zum Teil gesehen, aber was wir gesehen haben, war sehr spektakulär. Die Mazes sind in diesem Jahr wieder super gestaltet worden, mit viel Liebe zum Detail. An jeder Ecke gibt es eine Überraschung.

Foto: Freizeitpark News NRW

The Hotel ist eine spannende Mischung aus Live-Escape und Maze-Room. Man wird immer nur zu zweit reingeschickt und muss spannende Aufgaben lösen. Man wird außerdem des Öfteren von seinem Partner getrennt. Auch wird für das leibliche Wohl in dieser Maze  gesorgt!

Es gibt noch Restkarten für die Halloweentage und wie wir finden ist
es ein super Event, welches sich auf jeden Fall lohnt. https://fortfear.de/

Foto: Fort Fun
Foto: Freizeitpark News NRW
Foto: Freizeitpark News NRW
Foto: Freizeitpark News NRW
Foto: Freizeitpark News NRW
Foto: Freizeitpark News NRW
Foto: Freizeitpark News NRW
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Foto: Freizeitpark News NRW

Europa-Park: Vorpremiere des neuen fliegenden Theater – Voletarium im Test

Mit dem „Voletarium“ abheben in neue Dimensionen

Anschnallen und bereit machen zum Abflug heißt es ab dem 03. Juni in der neuen Großattraktion des Europa-Park – dem „Voletarium“. Wir hatten die Ehre bereits bei der Vorpremiere des Voletariums eingeladen worden zu sein und haben die neue Attraktion von deutschlandes größtem Freizeitpark getestet. Am 02.06. um 20:15 Uhr wird der Europa-Park mit einem Livestream das fliegende Theater eröffnen und ab Samstag können dann alle dort in den Genuß des fliegens kommen!

Foto: Europa-Park

Das größte Flying Theater des Kontinents ermöglicht seine Passagieren in zwei Theatersälen einen atemberaubenden Flug über Europa und nimmt euch mit in die faszinierende Welt der Flugpioniere Kaspar und Eckbert Eulenstein. Das „Voletarium“ ist die teuerste Einzelattraktion in der Geschichte des Parks und bietet der ganzen Familie ein spektakuläres Erlebnis für alle Sinne. Außerdem haben die Besucher zum ersten Mal die Möglichkeit, ein Zeitticket zu erwerben, das dazu berechtigt, zu einer festgeschriebenen Uhr- und ohne größere Wartezeit die Attraktion zu erleben. MackMedia hat den Film unter Regie von Holger Tappe produziert. Die Musik dazu hat ein 60-köpfiges Orchester eingespielt.

Die Faszination flugfähiger Maschinen hat die Wissenschaftler und Gebrüder Eulenstein schon von klein auf in ihren Bann gezogen. Skizzen, Studien und Experimente, mit denen sie eines Tages selbst in die Luft aufsteigen würden, bestimmten ihr Leben. Im „Voletarium“ ließen sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts nichts unversucht, um den großen Kindheitstraum real werden zu lassen: Fliegen, so frei wie ein Vogel, jederzeit und wohin der Wind einen trägt.

Filmerlebnis für alle Sinne
Die Großattraktion lässt die Besucher an den technischen Errungenschaften der beiden Flugpioniere teilhaben. Bevor das Fahrgeschäft erlebt werden kann, versetzen elf detailverliebte Szenerien die Passagiere im Anstehbereich in die Welt der Eulensteins und stimmen mithilfe einer sprechenden Drohne auf die besondere Reise ein. In jeweils sieben sesselliftartigen Flugapparaten gleiten die Fahrgäste auf drei Etagen spektakulär durch die Lüfte der beiden Theatersäle. Auf den über 400 Quadratmeter großen Leinwänden, die einen Durchmesser von 21 Meter haben, sind sensationelle Aufnahmen von Europas Landschaften und Metropolen zu bestaunen. Effekte wie Wind, Wasser und unterschiedliche Düfte vermitteln den insgesamt 140 Passagieren in den 16 Meter hohen Kuppeln ein einmaliges Fluggefühl.

Foto: Europa-Park

Aufwändige Produktionen in ganz Europa
Unter der Regie von Holger Tappe hat MackMedia von 15 charakteristischen Schauplätzen und Locations in Europa außergewöhnliche Aufnahmen produziert. Hochtechnisierte und einzigartige Kamerasysteme, die bei den Überflügen an einem Helikopter und Drohnen installiert waren, erzeugten sensationelle Aufnahmen in einer Bildauflösung von 8K – also achtmal so hoch wie Full-HD. Der Film, in Kombination mit den entsprechenden Gondel-Bewegungen sowie weiteren Effekten, vermittelt ein authentisches Fluggefühl während des Films. Helikopterflüge über Venedig, wo seit den Dreharbeiten zu James Bonds „Casino Royale“ 2006 keine Überflüge mehr erlaubt waren, rund um das Matterhorn, vorbei am Europaparlament in Straßburg sowie an den Fjorden in Norwegen, entlang des Schlosses Neuschwanstein und natürlich des Europa-Park vermitteln den Passagieren im „Voletarium“ einmalige Perspektiven des jeweiligen Ortes. Die Filmmusik ist unter der Leitung des deutschen Komponisten Kolja Erdmann entstanden, der dafür mit dem renommierten, 60-köpfigen Filmorchester „F.A.M.E.’S. Macedonian Symphonic Orchestra“ zusammen gearbeitet hat. Die Musik intensiviert das Erlebnis und schafft eine optimal auf die Bilder abgestimmte Komposition aus Bild und Ton.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

„MackMedia betritt mit dieser Film-Produktion eine neue Dimension, die den vorläufigen Höhepunkt des 15 Jahre alten Medienunternehmens darstellt“, betont Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park und Geschäftsführer von MackMedia. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, ergänzt: „Das Voletarium ist die gewaltigste Attraktion seiner Art in Europa. Wir sind sicher, dass wir mit der größten Investition in ein Einzelfahrgeschäft in der Geschichte des Europa-Park unseren Gästen etwas absolut Einzigartiges präsentieren. Wenn man diesen Flug verpasst, hat man die Weltsensation im Europa-Park verpasst.“

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW
Foto: Europa-Park

Weitreichende Umgestaltungen im Deutschen Themenbereich
Mit dem Bau des „Voletariums“ haben sich unmittelbar hinter dem Haupteingang des Europa-Park erhebliche Umgestaltungsmaßnahmen ergeben. Der Shop in der Deutschen Allee ist großzügig umgebaut worden; zudem sind „Walters Wurstbude“ als neuer Imbiss, überdachte Sitzplätze, Schließfächer, der Ausgabeschalter für Zeittickets und der liebevoll gestaltete Innenhof des „Voletariums“ weitere Elemente, die im Zuge der Großattraktion entstanden sind. Das authentische Flair des 19. Jahrhunderts, das sich in der detailgetreuen Architektur widerspiegelt, versetzt die Besucher in die Welt der Gebrüder Eulenstein und hebt den Erlebnisfaktor des Europa-Park auf ein neues Level. Die Bauzeit für das „Voletarium“ betrug neun Monate.

 Internationales Team arbeitet Hand in Hand
An der Großattraktion „Voletarium“ haben von der ersten Idee bis zur Jungfernfahrt rund 1.000 Menschen aus der ganzen Welt mitgearbeitet. Die Gondeln des Fahrgeschäfts vom taiwanesischen Hersteller Brogent zeichnen  sich durch eine dynamische und zuverlässige Funktionalität aus. Der Stahl für das Fahrgeschäft stammt aus Belgien, wohingegen unter Koordination des österreichischen Unternehmens Kraftwerk die Leinwände aus China importiert und vor Ort millimetergenau zugeschnitten und installiert wurden. In den beiden Theatersälen sorgt ein hochmodernes IOSONO-Sound-System des Unternehmens Barco für eine perfekt individualisierte und auf die Gondeln optimal abgestimmte Tonqualität.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Das „Voletarium“ ist ein erster Baustein des „Adventure Club of Europe“, mit dem die Besucher des Europa-Park künftig attraktionsübergreifend noch viele Abenteuer entdecken und erleben werden. Im Rahmen der Eröffnung des „Voletariums“ ist mit der Qualitäts-Low-Cost-Airline Eurowings eine neue Partnerschaft besiegelt worden. Die Kosten für die Großattraktion sind dreimal so hoch, wie die Kosten für die Gründung des Europa-Park 1975.

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Unser Fazit
Wir waren skeptisch bezüglich des Voletarium. Schlußendlich ist und bleibt es ein Flugsimulator, aber der Europa-Park hat uns eines besseren belehrt. Das Voletarium ist DER Flugsimulartor schlecht hin! Der beiname “fliegendes Theater” macht seinem Name alle Ehre. Man verspürt tatsächlich das Gefühl vom fliegen, wenn sich die Sitzreihen perfekt auf die Kamerabewegungen im Film abgestimmt bewegen. Unterstützt wird dieses Gefühl perfekt durch die Spezialeffekte wie den Flugwind der einem entgegenbläst. Der Film selber ist absolut imposant. Fantastische Aufnahmen entführen uns über Europa hinweg zu ein paar der bekanntesten und schönsten Orte unseres Kontinents und schon nach wenigen Augenblicken vergißt man, dass man eigentlich in einem überdimensinalen Kinosaal sitzt. Bereits die Thematisierung des Gebäudes außen und dann auch im Wartebereich ist faszinierend! Das optisch Beste was der Europa-Park bisher geschaffen hat in seiner Geschichte! Das Voletarium ist für uns ein “must see”, muss man mal gesehen haben! Auch wenn wir jetzt begeistert sind nach der ersten Fahrt bleibt eine skreptische Frage offen: Wie oft “fliegt” man über Europa bis der Film und das Erlebnis dann doch langweilig wird!? Dies ist leider bei vielen Flugsimulatoren bisher oft der Fall gewesen. Wir werden es sehen! Auf jeden Fall gratulieren wir dem Europa-Park zu dieser Neuheit! Ein Meisterwerk und ein Meilenstein in der Geschichte des Parks, die jeden Euro wert war!

Foto: Patrick Freizeitpark News NRW

Technische Daten & Fakten
·         Größtes „Flying Theater“ Europas
·         Größte Investition in eine Einzelattraktion in der Geschichte des Europa-Park
·         atemberaubende Flüge über 15 Metropolen und Landschaften Europas
→    Reale Aufnahmen (10): Europa-Park (D), 3 Zinnen (ITA), Venedig (ITA), Kornaten (KRO), Matterhorn (CH), Aletschgletscher (CH), Plobsheim (FRA), Straßburg (FRA), Preikestolen (NOR), Kalfafell (ISL)
→     Animierte Aufnahmen (5): Tulpenfelder (NED), La Mancha (SPA), Paris/Eifelturm (FRA), Schloss Schönbrunn (AUT), Schloss Neuschwanstein (D)

·         Zwei Theatersäle mit je 70 Sitzplätzen
·         Pro Theatersaal sieben Gondeln verteilt auf drei Etagen (drei oben, drei mittig, eine unten)
·         Zehn Sitzplätze pro Gondel
·         Gewicht einer Gondel: 8 Tonnen
·         Pro Theaterkuppel: 4.000 Teile
·         Pro Fahrgeschäft: 18.000 Teile
·         Gewicht pro Fahrgeschäft: 260 Tonnen
·         Gesamtanzahl für beide Fahrgeschäfte (inkl. Leinwand): 44.000 Teile
·         Länge der Verkabelung für beide Fahrgeschäfte: 100 km
·         Kapazität pro Stunde: 1.400 Personen
·         Kapazität pro Saison: 3,5 Millionen Personen
·         Diverse Effekte wie Wind, Wasser und Düfte während Vorstellung
·         Kamerasysteme: 2 Red Weapon mit je 8K-Auflösung
·         Anzahl PC´s, die den Film rendern: 650 Rechner mit je 64 GB Arbeitsspeicher (70 davon im Europa-Park)
·         60-köpfiges Filmorchester „F.A.M.E.’S. Macedonian Symphonic Orchestra“ produzierte Musik für Film unter Leitung des deutschen Komponisten Kolja Erdmann·         Baufläche: 4.800 m²
·         Grundfläche des Hauptgebäudes: 63 x 39 m
·         Pflastersteine für Vorplatz/Innenhof: 2.500 m²
·         Durchmesser Leinwand: 21 m
·         Material Leinwand: Aluminiumpaneele
·         Leinwandgröße: 425 m²
·         Bauzeit für die Attraktion: 9 Monate
·         Produktionszeit des Films: 18 Monate
·         Eröffnung: Juni 2017
·         Zutritt: ab 4 Jahren und 1,00m Körpergröße
·         Regie: Holger Tappe
·         Produzent: MackMedia

Movie Park Germany: Star Trek Operation Enterprise im Test – Offen, aber nicht eröffnet!

Die wichtigste Nachricht vor weg: “Star Trek Operation Enterprise” ist noch nicht eröffnet, aber wir dürfen ab sofort damit fahren! Laut Auskunft des Service-Centers am 30.05.2017 befindet sich die Bahn noch offiziell im Testbetrieb Status. Sprich, es kann jederzeit sein, dass sie mal zu gemacht wird um zum Beispiel Einstellungen zu ändern oder gefundene Fehler zu beheben. Außerdem gelten während des Testbetriebs die Speedy Pässe des Parks noch nicht für die neue Attraktion!

Am Montag dieser Woche konnte ich erstmals die neue Achterbahn “Star Trek Operation Enterprise” im Movie Park Germany fahren und mir den neuen Themenbereich sowie den Wartebereich anschauen.

DIE STORY
Die Enterprise NCC-1701-D ist auf ihrer Reise zu einem Treffen der Föderation von den Borg angegriffen und mittels Traktorstrahl auf das feindliche Schiff befördert worden. Schiff und Mannschaft sind vollkommen handlungsunfähig. Als frisch ausgebildeter Kadett der Starfleet Academy befindest du dich gerade auf einem benachbarten Schiff. Beam dich von dessen Transporter-Raum auf die Brücke der verwaiste Enterprise, um Dich in einem kleinen Shuttle der grössten Herausforderung deines Lebens zu stellen: Durchbrich in einer Rettungsmission die Schutzschilde des Borg-Schiffes und zerstöre dessen Hauptsysteme. Nur so kannst du Crew der Enterprise retten. – sollte es dir gelingen, hast du deine Holodeck-Mission erfolgreich absolviert. Glückwunsch Kadett!

DER THEMENBEREICH
Der Themenbereich wurde mit einfachen, aber effektiven Mitteln umthematisiert. Fenster, Türen und Balkone der ehemaligen Häuserfassaden wurden mit Brettern zugenagelt und alles neu gestrichen. Klare Linien und geometrischen Formen bestimmen das Erscheinungsbild. Dies läßt den Bereich zwar futuristisch erscheinen, aber hier hätte man sich bei der Qualität der ausgeführten Arbeiten mehr Mühe geben können bzw. müssen. Das man von weiten sehen kann wo eine Schraube oder Nagel die Verkleidung an der Wand hält, ist eigentlich nicht der Anspruch, wie wir ihn sonst zuletzt im Movie Park bei den Neuheiten zu sehen bekamen. Gut, dass dies im Wartebereich ganz anders ist! Aber dazu nachher mehr.
Die Schlichtheit des neuen Bereiches paßt ansonsten sehr gut zum Sci-Fi Thema. Auch die wenigen für den Themenbereich ausgewählten Pflanzen passen perfekt zur Thematisierung. Der Platz vor dem Eingang zur neuen Achterbahn ist die “Federation Plaza”. Im Zentrum des Platzes wurde mit dem “Federation Center” ein eigener Souvenirladen für alle Star Trek Fans in den Themenbereich integriert. Im “Federation Snack” können wir uns zukünftig stärken. Kreativ zeigt sich der Park bei der Namensgebung verschiedener kleiner Punkte am Rande. Statt einfach nur einen Testsitz hinzustellen, wurde in einer Nische das Holodeck gebaut. Am “Food Syntheziser” mit dem “Fluit Replication Unit” und dem “Coffee Replication Unit” (Getränke- und Kaffeeautomaten). Was genau auf dem Monitor des “Trainings Sheduls” mal zu sehen sein wird, müssen wir abwarten. Da lief bei meinem Besuch noch nichts leider. Rechts daneben befindet sich der Eingang zum Wartebereich.

DER WARTEBEREICH
Der Wartebereich beginnt bereits links vor dem Eingang mit 3 langen Schlangen à ca. 30m. Innen folgen dann bis zur Station, insgesamt 5 Räume (davon 2 mit Ausstellungsobjekten und 3 mit Pre-Shows) sowie ein letzter 20m langer Gang. Bis auf den letzten Gang und die Station sind alle Räume voll klimatisiert und dürften auch bei längerer Wartezeit sehr angenehm sein. Der erste Raum ist noch sehr klein und wird schnell durchquert. Hier gibt es 4 Leuchtkästen mit Bildern von den 4 Darstellern Captain Jean-Luc Picard, Lieutenant Commander Data, Lieutenant Commander Geordi La Forge, und Medical Commander Beverly Crucher, sowie einen Monitor mit Daten zur Enterprise. Raum 2 ist der größte. Die Speedy Pass Besitzer werden auf der anderen Seite durch den Ausgang ebenfalls hier in den Raum kommen. Der normale Anstellbereich verfügt hier nun über zahlreiche Schleifen in der Warteschlange und man wird sich hier an vollen Tagen am längsten aufhalten vermutlich. Um die Wartezeit angenehmer zu gestalten gibt es eine Menge zu sehen. Als erstes kommen wir an 2 hinter Glas befindlichen Original Kostümen aus “Star Trek The next Generation” vorbei. Zum einen das Kostüm eines Borg und das eine bordeaux-schwarze Komanndo Uniform wie sie Picard und Riker im Film getragen haben. Als nächstes kommt ein etwa 2m langes Modell des Raumschiff Enterprise. Durch Projektoren wird dem Modell “Leben” eingehaucht. Als ich da war, waren die Projektoren noch nicht perfekt ausgerichtet. Links am Rand wurde das Modell nicht angestrahlt, dafür schossen die Beamer rechts vorbei und projizierten auf den Boden. Als nächstes kommen wir an einem knapp 2 qm3 großen Kubus vorbei, der ein Borg Raumschiff darstellt. Leider haben hier schon diverse Experten unter den Besuchern während des Softopening nicht ihre Finger von dem Ausstellungsstück lassen können. Im weiteren Verlauf kommen wir an einem Info Point vorbei und an einer Vitrine mit Originalrequisiten aus “Star Trek The next Generation” wie Communicator, Phaser und einem Phasergewehr. Das alles bekommen die Speedy Pass Besitzer nicht oder nur aus der Entfernung zu sehen. Überall im Raum zu sehen ist dagegen die riesige Leinwand auf der die Enterprise und vieles mehr vorgestellt wird. Schön sind auch die Ansagen bei Störungen. Hier hat man sich an die Durchsagen auf der Enterprise angepaßt. Leider wird es keinen Scotty geben der einen Schaden in 10 Minuten statt 3 Tagen reparieren kann. (Kleiner Scherz am Rande 😉 )
Die nächsten 3 Bereiche haben dann jeweils eine Pre-Show. Während die ersten beiden Räume passend schlicht gehalten sind, fühlt man sich in den nächsten Räumen fast wirklich wie im Star Trek Universum. Ab hier wird man in Gruppen á 20 Personen (ein Zug) eingeteilt. Man geht zunächst nur wenige Meter um die Ecke (links oder rechts) und erfährt über einen Monitor von der weiteren Mission. Den Bereich gibt es 2 mal! Genauso wie den 2. Pre-Show Raum. Ob man nun also den linken oder rechten Weg geht ist egal! Alles ist gleich, nur eben Spiegel verkehrt. Der 2. Pre-Show Raum ist der Beam-Raum, der uns von unserem Raumschiff direkt zur Brücke der Enterprise bringt. Die Kulissen sind großartig geworden und werden von Raum zu Raum besser! Diese 2. Pre-Show wird zudem durch Sound und Licht Effekte unterstützt. Und schon sind wir auf der Brücke mit Pre-Show Nummer 3. Es ist ein großartiger Nachbau der Brücke der Enterprise! Bestimmt werden Star Trek Experten hier auch Fehler finden, aber für die meisten Menschen, die wie ich Star Trek nicht studiert haben, ist die Brücke fantastisch geworden! Auf einem großen Bildschirm sehen wir hier die letzte Pre-Show bevor es dann über einen Gang zum Shuttle Hangar (zur Station) geht. Auch die Station ist wieder sehr schlicht gehalten, wie schon der große Raum zu Beginn und der Außenbereich. Es kann im 2 Zug Betrieb gefahren werden. Taschen und so können auf der anderen Seite der Station in Fächern deponiert werden. Pro Zug gibt es Fach, so dass im Grunde nichts wegkommen kann!

DIE FAHRT
Bevor der Zug aus der Station rollen kann, öffnet sich das Tor davor. Sowie der Zug durch ist, wird das Tor auch schon wieder geschlossen. Die 10,5 Tonnen schwere Weiche bringt den Zug nur nach rechts zur Strecke. Dort angekommen, öffnet sich das Tor in Fahrtrichtung und der Zug rollt langsam aus der Halle. Sowie er den hier den eigentlichen Launch erreicht hat, wird der Zug in Fahrtrichtung beschleunigt. Die Beschleunigung ist hier nicht der Rede Wert. Die vorderen 3 Reihen schaffen es gerade mal 90-100° das erste Element (Immelmann Loop) hoch bevor der Zug wieder zurück rollt. Nun wird der Zug nach hinten beschleunigt und da kommt schon mehr Power zum Zuge. Rückwärts geht es wieder durch die Halle mit dem Transfertrack und dahinter die 40m hohe Half Pipe hoch. Dabei ist die Schiene um 180° verdreht. Während man hinten in den letzten Reihen also nun in Richtung Vulkan vom Alien Encounter schaut, werden die vorderen Reihen nur um maximal 80° verdreht werden.
Kaum oben angekommen geht es auch schon wieder runter. Wieder durch die Halle und wer nun eine enorme Beschleunigung erwartet beim Launch, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen! Der Zug wird auf dem Tempo gehalten oder nur minimal weiter beschleunigt. Und schon geht es den Immelmann Loop den 30m hohen Top Hat hoch. Es folgt ein Heartline Roll, 100° Dive, 3 Airtime Humps eine, Helix und zuletzt eine Zero-G-Roll bevor es in die Bremse geht. Außerdem wird während der Fahrt noch ein Borg-Raumschiff durchfahren. Bei der Fahrt durch das Gebäude kommen zwar Effekte zum Einsatz, aber wirklich beeindruckend ist das grüne Stroboskoplicht nicht!
Die von euch während der Fahrt gemachten Fotos, könnt ihr dann am Ausgang der Achterbahn bewundern und auch erwerben natürlich.

DAS FAZIT
“Star Trek Operation Enterprise” ist nicht nur optisch ein neues Highlight im Movie Park Germany! Auch die Fahrt selber macht richtig Spaß! Wer allerdings, nur weil es ein Launch Coaster ist, eine Wahnsinns Beschleunigung erwartet, den muss ich enttäuschen! Das ist nicht der Sinn hinter dieser Achterbahn. Dafür ist der Launch Track zu kurz und die anschließenden Elemente wären mit viel höheren Geschwindigkeiten weniger spaßig als wie sie es jetzt sind. Also bitte, vergleicht den Launch von Star Trek nicht mit dem Launch von “Karacho” oder “Taron” oder geht mit ähnlichen Erwartungen in den Park. Bei “Star Trek” reden wir zwar von “Warp-Geschwindigkeit”, diese erreicht der Coaster nicht im Ansatz! Dafür können bereits Kinder ab 130cm und 7 Jahren im Zug Platz nehmen und in den Genuß kommen! Für einen längeren Launchtrack gab es keinen Platz und für einen großen Lifthügel erst recht nicht! Außerdem würde ein Lifthügel oder so nicht zum Thema passen.
Was den Reiz bei “Star Trek Operation Enterprise” aus macht, sind die 3 relativ langsam durchfahrenen Überkopfelemente bei denen man richtig im Beckenbügel hängt. Der Rückwärts Launch macht ebenfalls Laune. Schön knackig wird man hier nach hinten befördert! Wenn man in den hinteren Reihen sitzt, geht es hier schön die 40m Halfpipe hoch und man wir um 180° verdreht. Vorne ist das wie gesagt weit weniger und längst nicht so gut. Dafür bekommt man in den ersten Reihen beim nächsten Element seinen Spaß! Nach dem dritten Launch, dem Immelmann Loop und dem erreichen des 30m Top Hat, fällt man quasi von dort runter bevor man wieder den Sitz unter dem Po zu spüren bekommt! Vor allem die Inversion im übrigen Fahrtverlauf machen wie schon gesagt großen Spaß, da sie relativ langsam durchfahren werden. Was mir noch gefallen hat, ist, dass die Story durch eine kurze Audio Einspielung im Bremsbereich abgeschlossen wird.

DAS VIDEO
Mit lieben Dank für die Unterstützung an das Team von Kiddynaut, der Familien-Guide für Eltern und Kids!

TECHNISCHE DATEN
Hersteller:    MACK Rides GmbH & Co KG
Typbezeichnung:    Triple Launch Coaster
Baujahr:    2017
Erlebbare Fahrstrecke:    720 Meter
Bauhöhe:    40 Meter
Geschwindigkeit:    bis zu 90 km/h
Beschleunigungskraft Launch:    1G
Erlebbare Kräfte:    4,2G
Anzahl der Züge:    2
Anzahl der Pers./ Zug:   20
Fahrtdauer:    144 sek, inkl. Ein- und Ausstieg
Gewicht der Weiche:    10,5 Tonnen
Personen-Rückhaltesystem:    Beckenbügel
Fundament:    – 1.945 Kubikmeter Beton
– 106 Tonnen Bewehrungsstahl
Gewicht Stahlkonstruktion:    500 Tonnen
Bauzeit:    mehr als 2 Jahre
Fahrelemente:
Parallel Transfer Switch
– Launch
– Half Pipe (40m)
– Top Hat (30m)
– Immelmann Loop
– Heartline Roll
– 100° Dive
– 3 Airtime Humps
– Helix, Zero-G-Roll