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Ein Leben für den Zoo

Seine Urkunde erhielt Richard Schmieding dort, wo er sich besonders wohl fühlt: Im Allwetterzoo. Zwischen Korallen und Türkisblauen Zwerggeckos überreichte der Vorstand des Zoo-Vereins im Rahmen eines Empfangs im Aquarium des Allwetterzoos die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft.

Richard Schmieding, geboren 1928 in Münster, ist damit das erste Mitglied in der bald 150-jährigen Geschichte des Zoo-Vereins, das von Vorstand und Mitgliedern offiziell zum Ehrenmitglied ernannt wurde. „Richard Schmieding ist ein Urgestein des Zoo-Vereins und bringt sich bis heute immer wieder aktiv in die Vereinsarbeit ein“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Zoo-Vereins, Helge Peters.

Foto: Zoo-Verein Münster

Nach Ende des Krieges kehrte Schmieding aus Füchtorf nach Münster zurück und arbeitete in einer Maßschneiderei. Schon früh hatte er Kontakt zur Abendgesellschaft Zoologischer Garten (AZG), wo er als Regisseur und Schauspieler wirkte und noch heute aktiv ist. Die AZG fördert Zoo und Zoo-Verein durch Einnahmen aus Theaterauftritten. Schmieding war mehr als 30 Jahre Mitglied im Aufsichtsrat des Zoos und zudem von 1979 bis 2000 Vorstandsmitglied im Zoo-Verein.

Mit der Ehrenmitgliedschaft erhält Richard Schmieding lebenslang freien Eintritt in den Allwetterzoo Münster.

Der Zoo-Verein Münster ist mit rund 12.000 Mitglieder der größte Verein der Stadt und unterstützt den Zoo finanziell und ideell. So unterstützte er u.a. den Bau des Elefantenparks mit 250.000€.

Kleiner Tipp am Rande von uns:

Alle Jahreskarteninhaber und Zoo-Vereins-Mitglieder bekommen Ab sofort 50 % Rabatt auf den Tageseintritt im Freizeitpark FortFun Abenteuerland und 25 % Rabatt auf den Tageseintritt im niederländischen Burgers Zoo Arnheim.

Weitere Informationen über den Zoo findet ihr im Link.

http://zooverein-muenster.de/

50 Jahre Stukenbrock: Neuer Name, neue Attraktionen, neues Erlebnisresort

50 Jahre „Zoo Safaripark Stukenbrock“ feiert der Park in dieser Saison. Anlässlich dieses Jubiläum gab der Park seine Namensänderung bekannt. Ab sofort werden die Gäste des Parks im Safariland begrüßt!  

Wir verbinden die Vergangenheit mit der Zukunft und blicken zum Jubiläum gleichzeitig in beide Richtungen: nach vorn und zurück. Damit markiert das Jahr 2019 für uns einen großen, wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, und das wollen wir mit der Namensänderung deutlich machen“ sagte Fritz Wurms Ende Dezember 2018. Die neuen Konzepte hatte er selbst in die Wege geleitet. Die Früchte seiner Arbeit und seines Lebenswerkes kann er leider nicht mehr erleben. Fritz Wurms starb am 28. Januar. (wir berichteten)

Betrieben wird der Park seit Anbeginn von der Senne Großwild Safariland GmbH & Co KG und zum 50. jähringen Jubiläum 2019 änderte der Park seinen Namen dementsprechend in „Safariland“.

2019 mit neuer Attraktion und Namen:

Mit seinen neuen Investitionen „Erlebnisresort“ (48 Safari-Mobilheim-Lodges und Safari-Zelt-Lodges) und dem ca. 1.000 Quadratmeter großen Indoor-Spielpark „Kattas Welt“ erweitert das Safariland sein Angebot für Familien.

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Kattas Welt mit Indoor-Spielpark
Hier erwartet dich ein einzigartiger Indoor-Spielpark, der keine Wünsche offen lässt. Wir Besucher können dort Afrika spielerisch erleben. Die kleinen Kattas gehören zum Volk der Lemuren, die uns mitnehmen auf die Reise in ihre Erlebnis- und Abenteuerwelt. In der Indoorwelt gibt viel zu entdecken und natürlich jede Menge Platz zum Toben. Die Aktiv-Bereiche im Indoor-Spielpark sind alle so ausgerichtet, dass Kinder und Eltern gemeinsam aktiv werden und zusammen klettern und spielen können.

Grafik: Safariland Stukenbrock

Die „Kattas Welt“ soll zu den Sommerferien in NRW eröffnen. Ein genaueres Datum ist noch nicht bekannt.

Geschichte des Parks
Am 15. Juli 1969 öffnete der Safaripark Stukenbrock das erste Mal seine Tore. Für 12 Mark konnten Besucher mit dem eigenen Auto das Safari-Gebiet passieren und Löwen, Geparden, Giraffen, Strandwölfe, Hyänen, Wölfe, Zebras, Gnus, Strauße, Paviane, Marabus und Geier aus nächster Nähe sehen.

1979 begann man den Ausbau des Freizeitparks worauf 1984 die 1. Achterbahn von Zierer folgte. Das Safariland in Stukenbrock hat inzwischen eine Vielzahl an Attraktionen. Heute besitzt der Park ca. 30 Fahrgeschäfte und fast jedes Jahr wird entweder eine Tier-Anlage oder eine Attraktion neu eröffnet.

Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

1996 die Anlage für die weißen Löwen von Timbavati durch die international bekannten Magier und Dompteure Siegfried und Roy eingeweiht. Diese übernahmen auch die Patenschaft für das europaweite Nachwuchsprogramm. Die weiße Löwen zählen zu den seltensten Tieren der Welt. Nur durch ihre Fell- und Augenfarbe unterscheiden sie sich von ihren braungelben Artgenossen. Weiße Tiere und Mischlinge aus braungelben und weißen Löwen leben im Safariland einträchtig in Rudeln zusammen.

Foto: Safariland Stukenbrock

Zur Namensänderung schreibt das Safariland Stukenbrock auf seiner Facebook-Seite:

Foto: Safariland Stukenbrock

Ab sofort heißen wir SAFARILAND STUKENBROCK!
Denn wir sind in den letzten Jahrzehnten immer weiter gewachsen. Heute bieten wir ein Vielfaches dessen, womit wir im Jahr 1969 gestartet sind. Diese Veränderung wollen wir auch mit einem neuen Namen deutlich machen – passend zu unserem 50. Geburtstag! Das Schöne dabei ist: Mit dem Namen ‚Safariland‘ verbinden wir Vergangenheit und Zukunft auf einzigartige Weise miteinander. Denn einerseits präsentieren wir neue Attraktionen, andererseits wurde unser Familienunternehmen vor genau 50 Jahren als ‚Senne Großwild Safariland GmbH & Co KG‘ gegründet. Der Name SAFARILAND hat uns also die ganze Unternehmensgeschichte hindurch begleitet. Jetzt wird er zu unserem Aushängeschild!“

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Weitere Informationen zum Safariland Stukenbrock findet ihr hier oder auf der Homepage des Parks: https://safariland-stukenbrock.de/

Das Safariland Stukenbrock öffnet seine Tore zur neuen Saison  am Samstag, 13.04.2019.

Dortmunder Zoo mit verlängerten Öffnungszeiten!

Pünktlich zum angekündigten Vorfrühling verlängert der Zoo seine Öffnungszeiten. Seit gestern, 16. Februar, hat der Zoo eine Stunde länger – bis 17:30 Uhr – geöffnet. Die Kasse schließt um 17:00 Uhr.

Seit Samstag, 16. März, gelten dann die Sommeröffnungszeiten. Dann können Besucher bis 18:30 Uhr auf große Entdeckungstour gehen.

Neben den Menschen genießen auch die Tiere die ersten Sonnenstrahlen. Schön zu beobachten sind zum Beispiel die Erdmännchen beim Sonnenbaden.

Schulkinder, die mehr über die Zootiere erfahren möchten, können beim Osterferienprogramm mitmachen. Für beide Wochen gibt es noch Plätze in der Altersgruppe ab sechs sowie ab neun Jahren.

Informationen zu Zooangeboten wie Führungen, Kindergeburtstagen, Ferienprogrammen gibt es auf der Zoo-Seite. Anmeldungen sind über eine E-Mail an denzoo-info@dortmund.de möglich.

Der Zoo Dortmund zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Dortmund und der Region. Etwa 1.500 Tiere in 230 Arten leben im Dortmunder Zoo.

Die Parklandschaft mit ihrem alten Baumbestand und die modernen Tierhäuser machen den Zoobesuch bei jedem Wetter zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

Alle Informationen über den Zoo Dortmund findet ihr im Link:

https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html

 

Zoo Safaripark Stukenbrock: Tiefe Trauer um Geschäftsführer Fritz Wurms!

Im Alter von 66 Jahren ist der Geschäftsführer des Zoo Safaripark Stukenbrock Fritz Wurms ist in der Nacht zum 28. Januar an Herzversagen verstorben. Der Tod kam für seine Familie plötzlich und überraschend, schreibt der Park in einer Pressemitteilung. Er hinterlässt seine Ehefrau Elisabeth, seine Tochter Jeanette und seinen Enkel Marcel.

Fritz Wurms wurde in Düsseldorf geboren und absolvierte dort eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. Von Anfang an begleitete Fritz Wurms das Projekt „Safaripark“, das seine Eltern 1969 ins Leben gerufen hatten. Als sein Vater 1984 starb, wurde die Entscheidung endgültig. Gemeinsam mit seiner Mutter Hildegard übernahm Fritz die Verantwortung für das Unternehmen. Nach dem Tod seiner Mutter wurde Fritz Wurms 2008 alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens.

Unter seiner Regie entstand der Freizeitbereich. Weltweit kennt man Fritz Wurms aber nicht deswegen: Er war der erste, der weiße Tiger nach Europa holte (1987) und ein Zuchtprogramm aufbaute. 1995 folgten die weißen Löwen, von denen es damals weltweit nur 20 Tiere gab. Denver-Star Joan Collins kam zur Eröffnung der Tigeranlage, und 1996 weihten Siegfried & Roy in Stukenbrock das Zoo Gehege der weißen Löwen ein. Die Illusionisten und der Zoochef verband schon damals mehr als Liebe zu den Tieren. Die legte nur den Grundstein für eine lange Freundschaft.

Tier-und Familienmensch – das war Fritz Wurms sein Leben lang. Mit seiner Frau Elli leitete er das Unternehmen zuletzt.

In diesem Jahr wird der Zoo Safaripark 50 Jahre alt. Das Unternehmen wird von der Familie Wurms fortgeführt werden. Schon im letzten Jahr hat Fritz Wurms die Weichen für die Zukunft des Safariparks gestellt. Dazu gehören Investitionen in zwei Großprojekte – ein Resort, welches das Übernachten im Park ermöglicht sowie einen Indoor-Spielpark – und eine neue kommunikative Ausrichtung des Parks, passend zum 50. Bestehen des Unternehmens.

Das ganze Team von Freizeitpark News wünscht der Familie Wurms, den Freunden der Familie und den Mitarbeitern des Parks unser aufrichtiges Beileid und viel Kraft in dieser schweren Zeit!

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Kölner Zoo: Eintrittskarten mit 44% Rabatt

Der 1860 eröffnete Zoologische Garten in Köln zählt heute mit seinen modernen und weitläufigen Gehegen zu den schönsten Tiergärten Deutschlands. Auf einer Fläche von 20 Hektar sind über 10.000 Tiere beheimatet. Der Kölner Zoo lockt jährlich 1,7 Millionen Besucher an.

Foto: Kölner Zoo

Highlights des Kölner Zoos sind die viele „gitterlosen“ Gehege, der Elefantenpark, das Hippodrom und das Urwald- sowie das Tropenhaus. Für viele Kölner ist natürlich ein Besuch bei Hennes VIII., dem Maskottchen des 1. FC Köln, ein besonderes Vergnügen.

Der aktuell erhältliche Gutschein für ein vergünstigtes Ticket für 10,90€ (statt 19,50€) ist für einen einmaligen Eintritt für Zoo & Aquarium bis zum 28.02.2019 gültig. Pro Person ist nur ein Gutschein einlösbar. Gegen Vorlage dieses Gutscheins im Zoo-Shop am Haupt- oder Nebeneingang ist ein gratis Zoo-Poster (DinA2) abholbar. Der Gutschein kann nur in ausgedruckter DinA4 Form angenommen werden. NICHT via App!!!

Foto: Kölner Zoo
Foto: Kölner Zoo
Foto: Kölner Zoo
Foto: Kölner Zoo

Der Gibbon ist das „Zootier des Jahres 2019“

Sie spielen neben Gorillas, Schimpansen & Co. in der Öffentlichkeit nur eine kleine Rolle, dabei sind Gibbons genauso bedroht wie ihre größeren Verwandten. Weil ihre Wälder großflächig zerstört werden, weil die Gibbon-Mütter getötet werden, damit ihr Nachwuchs auf dubiosen Heimtiermärkten verkauft wird und weil sie gelegentlich sogar gegessen werden, sind alle der rund 20 Gibbon-Arten als „bedroht“ bzw. „gefährdet“ eingestuft. Um mehr Aufmerksamkeit auf die sogenannten kleinen Menschenaffen zu lenken, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) den Gibbon zum „Zootier des Jahres 2019“ gewählt. „In China sind allein in den vergangenen 20 Jahren zwei Arten für immer verschwunden, vom Menschen vollständig ausgerottet“, sagt Dr. Sven Hammer von der ZGAP bei der Vorstellung des diesjährigen Zootier des Jahres am Donnerstag in Berlin. „Dieses Schicksal wollen wir den verbleibenden Gibbon-Arten unbedingt ersparen.“

Foto: Serengeti-Park

Dazu sammeln alle beteiligten Partner  Gelder, um mit konkreten Maßnahmen zum Erhalt der Gibbons beizutragen. Neben der federführenden Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) arbeiten die Einrichtungen und Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) eng zusammen. „Wir wollen unsere Kräfte bündeln, um möglichst viel bewirken zu können“, sagt Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres“-Artenschutzkampagne. „Dazu haben wir zwei Projekte ausgewählt, die mit den gesammelten Mitteln den Schutz der Gibbons noch effektiver durchführen können.“

„Als Mitglied im Verband der Zoologischen Gärten rufen auch wir dazu auf, das Zootier des Jahres und damit in diesem Jahr die ausgewählten Gibbon-Schutzprojekte zu unterstützen“, so Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks in Hodenhagen. Auch im Serengeti-Park können Besucher zwei der stark bedrohten Gibbon-Arten sehen. Neben einem Weißhandgibbon-Pärchen lebt auch eine vierköpfige Siamang-Familie in dem norddeutschen Safaripark.

Foto: Serengeti-Park

Gibbons leben in monogamen Familienstrukturen. Durch weittragende Gesänge grenzen die Paare bzw. Familien ihre Reviere im dichten Regenwald voneinander ab. Auf dem Boden sind sie selten zu finden und bewegen sich dann wie Menschen im aufrechten Gang fort. Das sind auf den ersten Blick einige Parallelen zu uns und dennoch haben Gibbons ein Imageproblem. Durch ihre geringe Körpergröße, die langen Arme und ihre versteckte Lebensweise in den Baumwipfeln werden sie von Laien nicht als Menschenaffen erkannt und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Gibbons werden massiv durch Wilderei bedroht. Steigende Verkaufspreise für traditionelle chinesische Medizin oder den Heimtierhandel bewirken eine Intensivierung der Jagd auf seltene Wildtiere. Immer tiefer dringen die Wilderer in die Wälder vor, da viele Tierarten in den Randgebieten bereits ausgerottet sind.

Außerdem werden die natürlichen Lebensräume der Gibbons durch Abholzung, Straßenbau sowie landwirtschaftliche Flächennutzung zunehmend vernichtet. Doch trotz großer Störungen wandern Gibbon-Gruppen nicht einfach ab – und diese starke Bindung an ihr Territorium wird ihnen somit häufig zum Verhängnis.

Spendenaufruf für Gibbon-Schutzprojekte
Die Artenschutzkampagne „Zootier des Jahres 2019“ wird zwei wichtige Gibbon-Schutzprojekte unterstützen. Zum einen ein Projekt in Laos in dessen Wirkungsbereich zwei Gibbon-Arten leben und zum anderen ein Projekt, das sich für den Erhalt der Gibbons in Vietnam einsetzt.

Spendenkonto: Volksbank im Unterland
IBAN DE21 6206 3263 0054 5500 41
BIC GENODES1VLS
Verwendung: Zootier des Jahres 

Nakai-Nam Theun, Laos – Weißwangen-Schopfgibbons
In Laos ist das Schutzgebiet Nakai-Nam Theun mit 3.500 Quadratkilometern Fläche eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete in Südost-Asien. Es beherbergt zahlreiche endemische und stark bedrohte Arten. Hier leben der Nördliche (Nomascus leucogenys) und der Südliche Weißwangen-Schopfgibbons (Nomascus siki). „Project Anoulak“ bietet Hilfe für die seltenen Tierarten in Laos. Um die Wilderei zu reduzieren, patrouillieren in sorgsam ausgewählten Bereichen 24 ausgebildete Ranger durch den Wald, die durch die lokale Regierungsbehörde unterstützt werden.

Kon Plong, Vietnam – Gelbwangen-Schopfgibbons
In Zentralvietnam leben noch etwa 800 der bedrohten Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus annamensis). Hier ist es das Ziel, den Lebensraum der Gibbons großflächig unter Schutz zu stellen und so ein Überleben dieser Art dauerhaft zu sichern. Deshalb sollen zwei bestehende Schutzgebiete miteinander verbunden werden und ein weiteres großes und bislang weitgehend unerforschtes Waldgebiet angefügt werden. Als Ergebnis soll ein Gibbon-Schutzgebiet von über 120.000 Hektar Fläche entstehen.