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Neuer Artwork zum Freifallturm “ Highlander“ im Hansa-Park für 2019 präsentiert

Der Hansa-Park hat in seinen monatlichen Newsletter das neue Artwork zum neuen Freifallturm „Highlander“ in der Gesamtansicht präsentiert.

Der insgesamt 120 Meter hohe Freifallturm wird laut Angaben des Freizeitparks eine Fallhöhe von 103 Metern besitzen. 24 Fahrgäste können dort platz nehmen und werden mit einer Fallgeschwindigkeit von bis zu 120 km/h und einer Neigung der Sitze von 30 Grad wieder hinunter in die Tiefe stürzen.

„Highlander“ wird der bis Dato höchste Giro Drop Tower der Welt werden. Hersteller ist die Funtime GmbH aus Wien (Österreich).

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Auf den Artwork zu sehen ist, dass die Fahrgäste mit Beckenbügel gesichert sind während bei der offiziellen Vorstellung des Parks die Fahrgäste mit Schulterbügeln gesichert sein sollen.

Bild: Hansa-Park

Alle Daten auf einen Blick:

Inbetriebnahme in der Saison 2019
Hersteller Funtime GmbH, Wien
Prüfung TÜV Süd
Höhe 120 m
Höhe über N.N. 149 m
Fallstrecke 103 m
Geschwindigkeit 120 km/h
Anzahl Sitzplätze 24 Sitze
Bügel Schulterbügel
Besonderheiten Abkippende Sitze
Länge der Bohrpfähle 28 m
Musik Highlander
composed by Andreas Kübler und Sebastian Kübler of IMAscore

Burgers‘ Zoo baut Größte überdachte Mangrove der Welt

Mangroven sind weltweit bedroht, auch durch intensive Garnelenzucht und explosives Bevölkerungswachstum. Dadurch verschwinden große Teile der Mangroven. Und das, obwohl Mangroven eine wesentliche Funktion für die Natur haben. Königlicher Burgers’ Zoo will das Bewusstsein bei den Besuchern wecken und baut in Arnheim mit einer Fläche von über 3.000 m² die größte überdeckte Mangrove der Welt.

Foto: Burgers‘ Zoo

Für die energieeffiziente Halle im Arnheimer Tierpark orientierte man sich größtenteils an dem in Zentralamerika gelegenen Land Belize. Bereits seit über 27 Jahren schützt Burgers’ Zoo ein Naturgebiet in Belize, von dem die Mangrove einen wichtigen Teil ausmacht. Der Arnheimer Tierpark setzt mit dem Neubauprojekt die Tradition des Ökodisplays fort: Besucher in Staunen zu versetzen mit Ökosystemen, die so naturgetreu wie möglich sind und in denen Tiere in großer Freiheit leben.

Foto: Burgers‘ Zoo

Die Wiege des Ozeans

Mangroven werden als Wiege des Ozeans bezeichnet. Zahlreiche Fischarten und andere Bewohner eines tropischen Korallenriffs kommen in der Mangrove zur Welt. Das wiederum zieht viele Vögel, Reptilien und Säugetiere an, die Nahrung oder Schutz in den oft nur schwer zu durchdringenden Naturgebieten suchen. Mangroven schützen die Küstenlinien vor tropischen Stürmen, indem sie die Wellen brechen und den Sand mit ihren Wurzeln festhalten. Mangroven sind weltweit bedroht, auch durch intensive Garnelenzucht und explosives Bevölkerungswachstum, für das viele Mangroven geschlagen werden und für immer verschwinden. Burgers’ Zoo will bei den Besuchern Bewusstsein für dieses besondere, verletzliche Ökosystem wecken, in der Hoffnung, eine nachhaltig positive Verhaltensänderung in Bezug auf diese Natur zu bewerkstelligen.

Burgers’ Zoo schützt Naturgebiet in Zentralamerika

Auf einer Gesamtfläche von über 3.000 m² macht der Besucher eine Entdeckungsreise in einem komplett überdachten und so natürlich wie möglich gestalteten Mangrovengebiet, das sich hauptsächlich an dem in Zentralamerika gelegenen Land Belize orientiert. Bereits seit über 27 Jahren schützt Burgers’ Zoo gemeinsam mit dem Schweizer Zoo Papiliorama ein Naturgebiet in Belize (CSFI Shipstern / derzeit 234 km² groß), von dem die Mangrove einen wichtigen Teil ausmacht. Das Naturgebiet von Belize ist Vorbild für das energieeffiziente Neubauproject Burgers’ Mangrove und lässt sich in seiner Gestaltung deutlich wiedererkennen. Mit der Eröffnung der überdachten Mangrove im Jahr 2017 will Burgers’ Zoo durch „Storytelling“ Bewusstsein für die Verletzlichkeit dieses Stücks unberührter Natur in Belize wecken. 

Foto: Burgers‘ Zoo

Ein energieeffizientes Bauvorhaben

Während der Entwicklungsphase des Projekts wurde der Nachhaltigkeit des Gebäudes viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet. Beispielsweise wird die Energie des Gebäudes aus Solarzellen erzeugt, die Temperatur an heißen Tagen durch Sonnenschirme geregelt und zusätzlich mit Wärme- und Kältespeicherung gearbeitet. Das ist eine Methode, mit der Energie in Form von Wärme oder Kälte im Boden gespeichert wird. Diese Technik wird verwendet, um Gebäude zu heizen oder zu kühlen. Darüber hinaus wird Wasser über Schwerkraft transportiert, sodass man viel Energie bei der Wasserfiltration sparen kann. Der tiefste Punkt wurde inzwischen erreicht. Fünf Meter tief standen die Bauarbeiter heute im neuen Seekuhbecken, das bald eine Million Liter Wasser fassen wird.

Foto: Burgers‘ Zoo

Als Besucher die Natur in Burgers’ Mangrove entdecken

Besucher starten im zentralamerikanischen Belize mit seinen charakteristischen kleinen Häusern. Der Besucher betritt das Ökosystem der Mangrove, in der alle Tiere in großer Freiheit leben können, durch eines dieser Häuser. Auf der Innenseite befinden sich ebenfalls Häuser, sodass drinnen und draußen ineinander übergehen. Anschließend läuft der Abenteurer neugierig zu einem Sandstrand hin, auf dem unter anderem Leguane leben, der als Übergang zwischen dem Land und einer Rinne für Seekühe dient, die man auf einer Brücke überquert.

Foto: Burgers‘ Zoo

Der Steg führt durch einen Mangrovenwald und endet bei einer Schlammfläche, wo Krabben bei Ebbe mit der Nahrungssuche beschäftigt sind und bei Flut ein sicheres Unterkommen finden. Auch Fische und Mangrovequallen kann man aus der Nähe sehen. Langsam steigt der Besucher hinunter, bis er sich plötzlich dank eines großen Panoramafensters von 12 x 1,8 Metern Seekühen gegenübersieht. Der Pfad führt weiter durch den höher gelegenen tropischen Trockenwalt mit vielen Nektarpflanzen weiter landeinwärts, wo man nicht nur über tausend Schmetterlinge entdecken kann, sondern auch andere Tierarten wie verschiedene Vögel und Reptilien. Nirgends in der Welt leben so viele verschiedene Mangrovetier- und pflanzenarten unter einem Dach zusammen und bilden ein naturgetreu gestaltetes Ökosystem.

Foto: Burgers‘ Zoo

In der Natur wird das Ökosystem Mangrove von Wäldern salztoleranter Mangrovenbäume im Gezeitenbereich tropischer Küsten mit Wassertemperaturen über 20 °C gebildet. Es gibt etwa 15 Millionen Hektar Mangrovenwald beziehungsweise Mangrovensumpf weltweit, also 150 000 km².  Aus fast 70 Arten von Bäumen und Sträuchern verschiedener Pflanzenfamilien bestehen Mangrovenwälder , die sich an die Lebensbedingungen der Meeresküsten und brackigen Flussmündungen mit der Zeit angepasst haben.

Alle Neuheiten 2017 in der Übersicht!

Phantasialand: Taron, Raik und die Weltrekorde

Vor kurzem wurden im Phantasialand wieder die Schilder bei den Monitoren ausgetauscht und nun auch auf der Homepage erste Seiten zu Klugheim, Taron und Raik veröffentlicht. Es geht hier unter anderem nun um Rekorde die Taron und Raik knacken und das sind nicht gerade wenige!
Taron und Raik holen laut dem Phantasialand 6 Weltrekorde. 4 davon alleine Taron.

Bei dem 2. Coaster, also bei Raik sind die beide Weltrekorde einfach und deutlich. 1. der längste und 2. der schnellste Family-Boomerang. Kein wenn und kein aber, unter den Family-Boomerangs ist Raik die Nummer 1 in der Welt!
Der Velociraptor im Paultons Park ist mit 64,4 km/h bisher der schnellste Family Boomerang und Fireball im Furuvik bei Gävleborgs (Schweden)  mit 210 m der bisher Längste.
Bei Taron wird das nun zum Teil etwas komplizierter und ungenauer!
Ein Weltrekord ist auch bei Taron klar formuliert: „Taron hat den intensivsten Katapult-Antrieb weltweit. (LSM)“.
Punkt!

Also kein LSM Launch beschleunigt schneller als der von Taron! Das ist mal eine Ansage, aber so ähnlich war es schon immer formuliert worden. Bisher war da nur eine Einschränkung, dass es derzeit der intensivste sei. Hier also nichts neues. Taron hat Power und das liegt auch an der Bauweise des Zuges. Wie der Park bei der Vorstellung der Züge erklärt hat, wurde der Zug besonders leicht gebaut. Es ist also weniger Masse zu beschleunigen und auch dadurch ist die Beschleunigung intensiver. Schauen wir uns mal die anderen 3 Rekorde an und hier ist es mit unter schwierig genau zu definieren was der Park meint bzw. sagen will!Bisher hat das Phantasialand immer geschrieben, dass Taron der schnellste Multi-Launch-Coaster in Europa wird. Auf den  neu angebrachten Schildern, steht nun dass Taron der schnellste Multi-Launch-Coaster der Welt ist.
Aber was heißt das nun genau? Wie schnell muss Taron denn nun sein um der schnellste der Welt zu sein?
Der schnellste Multi-Launch-Coaster in Europa ist Helix im schwedischen Liseberg mit 100 km/h. Wir haben uns nun mal umgesehen unter den Multi-Launch-Coastern dieser Welt und da kommt als erstes Mal die Frage auf: Was zählt alles als Multi-Launch-Coaster?
Nehmen wir Maverick in Cedar Point. Dieser hat eine Spitzengeschwindigkeit von 112,7 km/h, aber der erste Launch verläuft über den Lifthügel und nicht horizontal, wie die Launch Strecken von Taron und Helix. Wenn ihr euch das Bild von Maverick vergrößert (anklicken), dann könnt ihr gut die Stratoren sehen auf dem Lifthill. Dennoch zählt er für viele Achterbahn Fans als Multi-Launch-Coaster, aber eben nicht für alle.

Maverick, Cedar Point
Maverick, Cedar Point

Dann gibt es noch die Shuttle-Coaster wie Sky Scream im Holiday Park. Dieser bringt es „nur“ auf 99,7km/h, aber Mr. Freeze Reverse Blast im Six Flags Over Texas zum Beispiel schafft wie Maverick ebenfalls 112,7 km/h. Allerdings wird hier der selbe Launch mehrfach genutzt, es ist ein Launch nur, aber es wird mehrfach gelauncht!
Wenn der Launch Lifthill von Maverick und die ganzen Shuttlecoaster nicht zählen würden, dann wäre Helix auch weltweit das Maß aller Dinge unter den Multi-Launch-Coaster, den es für Taron zu schlagen gilt.

Helix, Liseberg
Helix, Liseberg

Da der Park das nun geändert hat von Europas schnellstem zum weltweit schnellsten Multi-Launch-Coaster, müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Taron am Ende des 2. Launchs mehr als 112,7km/h haben müsste! Man hätte ja sonst von Anfang an schreiben können, das Taron der schnellste der Welt ist, weil er Helix in jedem Fall schlägt. Vermutlich war man sich noch nicht sicher, ob man auch schneller als Maverick ist.
Wir haben hier mal Tobi und sein Taron Modell zu Rate gezogen. Wenn er in seinen Modell, welches sehr nah an der Realität ist, beim 2. Launch den Zug auf 113km/h beschleunigt, erhält er im Anstieg danach Kräfte für die Besucher von 5,6G. Theoretisch sind bis 6G unseres Wissen nach in Deutschland erlaubt für einen kurzen Moment. Nur in der Helix, die er am Ende durchfährt, sind es auch noch mal 5g im Modell und die Helix wird etwas länger durchfahren mit diesem Wert.  Dürfte das dann ein Kind mit 120 cm Körpergröße fahren? Wir wissen es nicht!
Die 2. Möglichkeit wäre, der Park ignoriert jetzt plötzlich einfach Maverick und die Shuttle Coaster und Taron ist „nur“ etwas über 100 km/h schnell und somit schneller wie Helix.
Auflösen könnte uns das nur das Phantasialand zur Zeit. Es ist schade, dass man hier nicht gleich auch Zahlen oder andere Fakten veröffentlicht hat um das klarer für die Besucher zu definieren. So kann man nur bedingt etwas mit der Information anfangen in unseren Augen!Ganz ähnlich verhält es sich mit dem 2. angeschlagenen Weltrekord: Taron ist in seiner Bauart der längste Multi-Launch-Coaster der Welt.
„… in seiner Bauart“, was meinen die damit genau? Zählen hier nur die LSM Multi-Launch-Coaster oder nur die von Intamin? Taron wird also irgendwas zwischen 1350-1380m lang sein.

Kommen wir zum 4. und letzten Weltrekord auf der Tafel.
Bisher hieß es: „Taron hat ein extrem verschlungenes High-Speed Layout mit 58 Schienen-Schnittpunkten und kreuzt damit auf der Fahrt sagenhafte 116 Mal den Streckenverlauf – Weltrekord!“Hier hat der Park nun Taron etwas runtergestuft in unseren Augen. Es sind immer noch 58 Schnittpunkte, aber nun ist es nur noch ein Weltrekord für einen Multi-Launch-Coaster!
Uns fällt kein Coaster ein, der auch nur annähernd an die Anzahl von Schnittpunkten kommt wie sie Taron aufweist. Der Smiler in England ist bei ca. 26 und der ist schon ein einziges Schienen Wirrwarr!
Kennt von euch noch jemand einen Coaster mit extrem vielen Schnittpunkten? Oder weiß jemand wie oft Eurosat im Europa-Park seine Strecke kreuzt? Dann schreibt es uns bitte in einem Kommentar oder per Nachricht auf Facebook.Es ist doch am Ende immer wieder das Gleiche, jeder Park sucht und dreht sich den Rekord wie er ihn braucht, aber ob ein Coaster gut ist oder nicht, ist eine ganz andere Geschichte! Nehmen wir, wenn wir schon beim Phantasialand sind, die Colorado Adventure. Die hat gerade mal 50km/h, aber die macht immer wieder Spaß! Auch die Black Mamba kommt sehr gut ohne Weltrekord aus! Bleibt also nur die Hoffnung, dass egal wie das Phantasialand ihre Rekorde sieht, die Bahnen wieder so viel Spaß machen wie die bestehenden Bahnen und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß beim Phantasialand.
Ende diesen Monat werden wir es wissen!