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Halloween im Kölner Zoo

Familien und Kinder können sich wieder auf ein tierisch gruseliges Spektakel im Kölner Zoo freuen. Zu Halloween wird der Zoo in gespenstischem Licht erleuchten und die Geister der Nacht zum Leben erweckt. Nachtaktive Tiere wie Uhu, Fauchschabe und Fledermaus geben wieder ihr Stelldichein.

Neu sind die vielen Mitmachstationen wie Kürbisschnitzen, Stockbrot grillen, Masken basteln, Schleim selber machen oder sich beim Augapfel-Wettrennen messen. Mutige Besucher gehen auf Tuchführung mit Schlangen und Insekten. Der verzweifelte Professor Animalius sucht dringend Hilfe beim Sortieren seines Knochenkabinetts. Kleine Magier dürfen sich im Feuerspucken üben oder als Fakir auf einem Nagelbrett liegen.

Uwe Reetz lädt zum Grusel-Mitsingprogramm. Feuerspucker und große Phantasiefiguren, die durch den Zoo laufen, lassen es an vielen Ecken und Enden spannend werden.
Das Halloween Fest im Kölner Zoo findet am 31. Oktober von 18:00 bis 22:00 Uhr statt.

Foto: Kölner Zoo

Freier Zoo-Eintritt für alle i-Dötzchen

Freier Zoo-Eintritt für alle i-Dötzchen

Eine liebgewordene Tradition: Die Sparkasse KölnBonn lädt wieder alle i-Dötzchen in Kölns beliebten Tierpark ein.

Am Sonntag, 2. September 2018, übernimmt die Sparkasse KölnBonn für die diesjährigen Schulanfänger den Eintritt an der Tageskasse.

Liebe Kinder, als Nachweis für eure Einschulung zeigt ihr einfach an der Kasse euren ersten Stundenplan vor. Am i-Dötzchen-Tag wartet auf euch dort im Clemenshof zwischen 10 und 16 Uhr ein tolles Programm mit Bastelaktionen, vielen Geschenken sowie Didi und Dodo in Lebensgröße.

Der Kölner Zoo und die Sparkasse KölnBonn wünschen euch schon jetzt einen unvergesslichen Tag mit Pinguinen, Seelöwen, Erdmännchen und Co.!

Foto: Kölner Zoo

Übrigens: Am Tag eurer Einschulung könnt ihr euch in eurer Filiale der Sparkasse KölnBonn ein schönes Geschenk zum Schulstart abholen.

 

Wann und wo?

Zeitraum:
Sonntag, 2. September 2018
Ort:
Kölner Zoo

Alle Infos, Öffnungszeiten und Preise des Kölner Zoo´s findet ihr im Link.

https://www.koelnerzoo.de/

Kölner Zoo hat reichlich wuseligen Nachwuchs bekommen

Reichlich wuseligen Nachwuchs können Besucher des Kölner Zoos momentan auf dem Clemenshof bestaunen.

Vergangene Woche kamen zwei Afrikanische Zwergziegen – eins davon weiblich, eins männlich – zur Welt. Sie sind beim munteren Hüpfen durch ihre Anlage zu bewundern und stoßen auch schon die ersten „Meckerlaute“ aus.

Bild: Kölner Zoo/ Werner Scheurer

Ein noch größerer Baby-Boom herrscht bei den Meerschweinchen: Hier erblickte Anfang August gleich 20-facher Nachwuchs das Licht der Welt. Die kleinen Nager toben fidel durch den Strohuntergrund ihres Geheges und genießen die Nähe zu ihrer Mutter.

Bild: Kölner Zoo/ Werner Scheurer

Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Zum Clemenshof zählt auch ein Streichelzoo für kleine (und nicht mehr ganz so kleine) Zoobesucher.

Der Streichelzoo ist jeden Tag von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Jede Menge Elefantenspaß: Rüsselbande erobert den Elefantenpark
Zum echten Sommerferien-Highlight wird auch das Beobachten von „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“. Die drei im vergangenen Jahr im Kölner Zoo geborenen Elefantenjungtiere entwickeln sich prächtig. „Jung Bul Kne“ bringt mittlerweile stolze 620 Kilogramm auf die Waage. „Moma“ ist ihm mit 510 Kilogramm dicht auf den Fersen. „Kitai“, der jüngste im Rüsselreigen, lässt es mit der Gewichtszunahme etwas gemächlicher angehen. Er wiegt momentan knapp 400 Kilogramm.

Bild: Kölner Zoo/ Werner Scheurer

„Jung Bul Kne“ ist charakterlich ein echter Draufgänger. Von Mutter „Maha Kumari“ erhält er viel Freiraum. Seine Oma „Thi Ha Phyu“ hat allerdings immer ein wachsames Auge auf ihren stürmischen Enkel. „Moma“ und „Kitai“ sind ruhiger und mehr bei ihren Müttern und Tanten zu finden („Moma“: Mutter „Marlar“, Lieblingstante „Laong Daw“; „Kitai“: Mutter „Tong Koon“, bevorzugte Tante „Mae Jaruad“). Obwohl „Kitai“ der Kleinste und Jüngste im Bunde der Kölner Rüsselbande ist, hält er beim oft zu beobachtenden Raufen und Balgen der Kleinen gut mit und teilt auch selber gern aus.

Alle Infos über den Kölner Zoo für euren nächsten Besuch, findet ihr im Link.

https://www.koelnerzoo.de/

Kölner Zoo zieht positive Bilanz für das Jahr 2017

Der Kölner Zoo blickt sehr zufrieden auf
das vergangene Jahr 2017 zurück.

Die Besucherzahl wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozent an. 4 Prozent Zuwachs entfallen auf die regulären Zoobesuche am Tag, 6 Prozent auf das gerade zu Ende gegangene China Light-Festival, bei dem der Zoo auch abends geöffnet hatte.

Insgesamt besuchten gut 1 Million Menschen Pinguine, Giraffen & Co. Die Zahlen sind vorbehaltlich der noch ausstehenden Auswertung der Vertriebspartner, die erst Ende Januar erfolgen kann. Publikumsmagneten waren die drei im Frühjahr geborenen Elefantenjungtiere „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“, die seitdem im Elefantenpark die Kölner Rüsselbande bilden. Sonderaktionen wie das am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene China Light-Festival fanden ebenfalls großen Zuspruch. Gut 66.000 Gäste besuchten die asiatischen Lichtinstallationen. „Für uns war das eine tolle Premiere und ein schönes Winter-Zusatzgeschäft. Gerade auch angesichts des zuletzt miserablen Wetters“, so Zoovorstand Christopher Landsberg.

Foto: Kölner Zoo

Neue Tieranlagen eröffnet
Auch die weitere Jahresbilanz fällt positiv aus. Im September eröffnete der Zoo die neue Anlage für Asiatische Wildrinder, auch Bantengs genannt, samt Spielplatzergänzung und neuen gastronomischen Angeboten. Ende Dezember wurde die Erdferkel-Anlage im Hippodom vorgestellt. Der Kölner Zoo ist damit einer von nur vier deutschen Zoos, in denen die beliebten afrikanischen Säugetiere zu sehen sind.

Foto: Kölner Zoo

US-Amerikanerin vermacht Zoo 22 Millionen US-Dollar
Heraus sticht 2017 zudem das großzügige Erbe in Höhe von 22 Millionen US-Dollar, das die Amerikanerin Elizabeth Reichert – eine gebürtige Kölnerin – dem Zoo vermacht. Christopher Landsberg: „Uns macht es sehr froh, auf diese Art bedacht zu werden. Es zeigt, wie viel Vertrauen uns als Kölner Institution mit ihren vielfältigen Bildungs-, Erholungs- und Artenschutzaufgaben entgegengebracht wird.“ Das Geld wird nach Elizabeth Reicherts Tod in eine Stiftung eingebracht. Erst dann steht es dem Zoo für Investitionen in z.B. neue Tieranlagen zur Verfügung.

Foto: Kölner Zoo

Ausblick auf 2018
Unabhängig davon startet der Zoo bereits in diesem Jahr mit umfangreichen Modernisierungsprojekten. So wird das 1899 erbaute Alte Südamerikahaus nach Denkmalschutzkriterien kernsaniert und in eine begehbare Dschungellandschaft mit frei sich bewegenden Affen und Vögeln umgebaut. Komplett neu gestaltet wird auch das Areal neben dem Südamerikahaus. Hier entsteht u.a. eine hochmoderne Jaguar-Anlage. Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel: „Der Spatenstich für die Arbeiten erfolgt im Herbst. Die Fertigstellung der beiden neuen Besucher-Attraktionen, auf die sich Köln freuen kann, ist für 2020 geplant.“ Neu in den Tierbestand werden 2018 Weißnackenmoorantilopen aufgenommen. Die grazilen Huftiere ziehen Mitte des Jahres an den Rhein.

Angebot
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Kölner Zoo: Dieses war der dritte Streich und der Vierte folgt sogleich!

Heute Nacht kam im Kölner Zoo ein Asiatischer Elefant zu Welt. Das Bullenjungtier heißt „Kitai“, was so viel wie „Hoffungsvoller Herrscher“ bedeutet. Mutter ist „Tong Koon“. Sie hat im Kölner Zoo bereits die Bullen „Ming Jung“ (2007) und „Rajendra“ (2012) geboren. Besucher des Zoos können damit in diesem Jahr gleich dreifach ihr „graues Wunder“ erleben. Denn „Kitai“ ist bereits das dritte Elefantenjungtier, das 2017 in Köln zur Welt gekommen ist.

Foto: Werner Scheurer

Zur kleinen Kölner Rüsselbande zählen neben „Kitai“ die beiden Bullenjungtiere „Jung Bul Kne“ (geboren Januar 2017, Mutter „Maha Kumari“) und „Moma“ (geboren März 2017, Mutter „Marlar“). Hinzu kommt der einjährige „La Min Kyaw“, der im März 2016 von „Shu Thu Zar“ geboren wurde. Der Zoo erwartet für dieses Jahr sogar noch weiteren Nachwuchs. Auch „Kreeblamduan“, Leitkuh der Kölner Herde, ist trächtig und für diesen Sommer ausgezählt.

„Vier Geburten in einem Jahr sind eine absolute Rarität“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Unsere Elefantenherde ist damit auf nun 16 Tiere angewachsen. Es war beeindruckend zu beobachten, wie ruhig die Herde war, als wir das Junge heute gegen 7.00 Uhr auf der Anlage entdeckten. Bei den ersten Geburten gab es viel Aufregung, auch bei uns. Heute gehören Elefantengeburten quasi zur Routine“, so Pagel. „Kitai“ ist der zehnte Elefant, der im Kölner Zoo geboren wurde.
In dem 2004 komplett neu gebauten Elefantenpark leben die Tiere in ihrem natürlichen Herden- und Sozialverband. Auch diese Geburt fand in der Herde und ohne menschliche Einflussnahme statt.

Foto: Werner Scheurer

Live-Stream aus dem Elefantenpark
Wer Kölns Rüsselbande beobachten will, hat dazu in einem Live-Stream auf http://koelnerzoo.de/index.php/tiere die Möglichkeit.
Zahlreiche Informationen, Fakten und News rund um die Kölner Elefantenherde und -haltung sind unter http://koelnerzoo.de/index.php/tiere#elefantenpark zu finden.

Foto: Werner Scheurer

Elefanten sind hochbedroht
Elefanten sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht. Gehen Bejagung und Lebensraumzerstörung so weiter, wird laut Expertenschätzung schon in 25 bis 30 Jahren keine wildlebenden Elefanten mehr geben. Der Kölner Zoo engagiert sich auf vielfältige Weise für wildlebende Elefanten, so u.a. durch die Unterstützung des „Elephant Transit Home“ in Sri Lanka. Die Auffang- und Wiederauswilderungsstation in Udawalawe im Süden des Landes kümmert sich seit 1995 um junge Elefanten, die bei Konfliktsituationen mit Menschen verletzt wurden oder ihre Muttertiere verloren haben. In der Station werden die Tiere zunächst wieder aufgepäppelt und medizinisch versorgt. Danach versucht man, sie in kleinen sozialen Gruppen wieder im angrenzenden Nationalpark auszusiedeln. Die Mitarbeiter der Station kümmern sich außerdem um Mensch-Tier-Konflikte in der Region. Sie siedeln zum Beispiel „Problemelefanten“ um oder verhandeln mit den Bauern Ausgleichszahlungen. Der Kölner Zoo unterstützt die Wiederauswilderung der Elefanten, indem er Halsbänder für die telemetrische Überwachung finanziert, die Auswilderung wissenschaftlich betreut und sein Know-how aus der Elefantenhaltung in Zoos weitergibt.

 

Kölner Zoo: Chaos im Madagaskarhaus

Drunter und drüber geht’s aktuell im Madagaskarhaus des Kölner Zoos. Grund sind die drei jüngst geborenen Vari-Jungtier, die die Affentruppe kräftig auf Trab halten.

Fotos: Werner Scheurer

Gleich einen doppelten „Aprilscherz“ gab es just zu Monatsbeginn bei den Gürtelvaris, einer Unterart der Schwarzweißen Varis. Eltern sind die 5-jährige „Yhoda“, die vor vier Jahren aus dem Belfast Zoo nach Köln kam, und „Bari“. Er wurde 2012 in Köln geboren. In den Zoologischen Gärten Europas gibt es nur eine kleine Population von Gürtelvaris, die alle recht nah verwandt sind. Bei „Yhoda“ und „Bari“ ist der Verwandtschaftsgrad nur sehr gering. Daher sind ihre Jungtiere genetisch sehr wichtig für das bestehende EEP-Zuchtprogramm bei diesen stark vom Aussterben bedrohten Primaten.

Bei den Roten Varis kam am 31. März ein Jungtier zur Welt. Mutter ist die 20-jährige „Tahina“, die ebenfalls im Kölner Zoo geboren wurde. Der 18-jährige Vater „Octave“ kam aus dem Zoo im französischen Mulhouse an den Rhein. „Tahina“ und „Octave“ sind erfahrene Eltern. Gemeinsam haben sie in den vergangenen Jahren bereits mehrere Jungtiere erfolgreich großgezogen.
Bei allen Vari-Arten haben die Weibchen die „Hosen an“. Männchen dagegen spielen nur die zweite Geige. So lassen Vari-Mütter bis etwa vier Wochen nach der Geburt weder ihr Männchen noch den Nachwuchs des vergangenen Jahres in die Nähe der neuen Jungtiere. Erst Wochen später, wenn das Weibchen an der Scheibe zum Nachbargehege anzeigt, dass es nicht mehr aggressiv zum Rest ihrer Familie ist, wird die Familie wieder zusammengeführt. Dann dürfen die Väter ihren Nachwuchs endlich kennenlernen.

Fotos: Werner Scheurer

Varis gehören zu den wenigen Primaten, die ihre Jungtiere nicht ständig am Körper tragen. Stattdessen legen sie die Neugeborenen während der ersten Lebenswochen in Nestern oder Baumhöhlen ab. Vermutlich wollen sie auf diese Weise Energie sparen. Im Alter von vier Wochen beginnt der Nachwuchs langsam mit dem Klettern. Auffangnetzte verhindern im Zoo, dass die Kleinen unkontrolliert zu Boden fallen, da sie noch nicht über die Kletterfähigkeiten ihrer Eltern verfügen. Die beiden Gürtelvaris sind wahrscheinlich männlich. Beim Roten Vari konnte das Geschlecht noch nicht sicher bestimmt werden, da die enge Mutter-Kind-Beziehung nicht gestört werden soll.

Fotos: Werner Scheurer

Hintergrund Rote Varis Rote Varis gehören zu den Lemuren und haben ihr Verbreitungsgebiet im Nordosten Madagaskars. Sie bewohnen Tieflandregenwälder und ernähren sich vor allem von Früchten, die sie manchmal kopfüberhängend „ernten”. Varis leben in flexiblen Gruppen, deren Größe und Zusammensetzung sich in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot verändern kann. Für die Kommunikation spielen neben dem Geruchssinn auch Lautäußerungen eine wichtige Rolle. Gruppenmitglieder rufen oft „im Chor” – und zwar in einer beeindruckenden Lautstärke. Der Kölner Zoo war der erste europäische Zoo, der die seltenen Roten Varis züchtete. Dem ersten Jungtier folgten inzwischen über 70 weitere. Der Zoo konnte damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer europäischen Population leisten.

Fotos: Werner Scheurer

Hintergrund Gürtelvaris Der Gürtelvari ist eine seltene Unterart des Schwarzweißen Varis. Er ist – wie viele der Lemuren auf Madagaskar – stark vom Aussterben bedroht. Den namensgebenden weißen „Gürtel“ trägt er auf dem Rücken. Beheimatet ist diese Unterart im östlichen Madagaskar. Hier bewohnt sie in Familiengruppen Regenwaldgebiete des Hoch- und Tieflandes. Ihre Nahrung besteht aus Samen, Blättern, Nektar und Früchten. Diese Lemurenart wird bis zu 3,5 Kilogramm schwer. Nach einer Tragzeit von 102 Tagen bringt das Weibchen meist Zwillinge zur Welt.

Fotos: Werner Scheurer
Fotos: Werner Scheurer
Fotos: Werner Scheurer