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Kölner Zoo: Eintrittskarten mit 44% Rabatt

Der 1860 eröffnete Zoologische Garten in Köln zählt heute mit seinen modernen und weitläufigen Gehegen zu den schönsten Tiergärten Deutschlands. Auf einer Fläche von 20 Hektar sind über 10.000 Tiere beheimatet. Der Kölner Zoo lockt jährlich 1,7 Millionen Besucher an.

Foto: Kölner Zoo

Highlights des Kölner Zoos sind die viele „gitterlosen“ Gehege, der Elefantenpark, das Hippodrom und das Urwald- sowie das Tropenhaus. Für viele Kölner ist natürlich ein Besuch bei Hennes VIII., dem Maskottchen des 1. FC Köln, ein besonderes Vergnügen.

Der aktuell erhältliche Gutschein für ein vergünstigtes Ticket für 10,90€ (statt 19,50€) ist für einen einmaligen Eintritt für Zoo & Aquarium bis zum 28.02.2019 gültig. Pro Person ist nur ein Gutschein einlösbar. Gegen Vorlage dieses Gutscheins im Zoo-Shop am Haupt- oder Nebeneingang ist ein gratis Zoo-Poster (DinA2) abholbar. Der Gutschein kann nur in ausgedruckter DinA4 Form angenommen werden. NICHT via App!!!

Foto: Kölner Zoo
Foto: Kölner Zoo
Foto: Kölner Zoo
Foto: Kölner Zoo

Kölner Zoo: Chaos im Madagaskarhaus

Drunter und drüber geht’s aktuell im Madagaskarhaus des Kölner Zoos. Grund sind die drei jüngst geborenen Vari-Jungtier, die die Affentruppe kräftig auf Trab halten.

Fotos: Werner Scheurer

Gleich einen doppelten „Aprilscherz“ gab es just zu Monatsbeginn bei den Gürtelvaris, einer Unterart der Schwarzweißen Varis. Eltern sind die 5-jährige „Yhoda“, die vor vier Jahren aus dem Belfast Zoo nach Köln kam, und „Bari“. Er wurde 2012 in Köln geboren. In den Zoologischen Gärten Europas gibt es nur eine kleine Population von Gürtelvaris, die alle recht nah verwandt sind. Bei „Yhoda“ und „Bari“ ist der Verwandtschaftsgrad nur sehr gering. Daher sind ihre Jungtiere genetisch sehr wichtig für das bestehende EEP-Zuchtprogramm bei diesen stark vom Aussterben bedrohten Primaten.

Bei den Roten Varis kam am 31. März ein Jungtier zur Welt. Mutter ist die 20-jährige „Tahina“, die ebenfalls im Kölner Zoo geboren wurde. Der 18-jährige Vater „Octave“ kam aus dem Zoo im französischen Mulhouse an den Rhein. „Tahina“ und „Octave“ sind erfahrene Eltern. Gemeinsam haben sie in den vergangenen Jahren bereits mehrere Jungtiere erfolgreich großgezogen.
Bei allen Vari-Arten haben die Weibchen die „Hosen an“. Männchen dagegen spielen nur die zweite Geige. So lassen Vari-Mütter bis etwa vier Wochen nach der Geburt weder ihr Männchen noch den Nachwuchs des vergangenen Jahres in die Nähe der neuen Jungtiere. Erst Wochen später, wenn das Weibchen an der Scheibe zum Nachbargehege anzeigt, dass es nicht mehr aggressiv zum Rest ihrer Familie ist, wird die Familie wieder zusammengeführt. Dann dürfen die Väter ihren Nachwuchs endlich kennenlernen.

Fotos: Werner Scheurer

Varis gehören zu den wenigen Primaten, die ihre Jungtiere nicht ständig am Körper tragen. Stattdessen legen sie die Neugeborenen während der ersten Lebenswochen in Nestern oder Baumhöhlen ab. Vermutlich wollen sie auf diese Weise Energie sparen. Im Alter von vier Wochen beginnt der Nachwuchs langsam mit dem Klettern. Auffangnetzte verhindern im Zoo, dass die Kleinen unkontrolliert zu Boden fallen, da sie noch nicht über die Kletterfähigkeiten ihrer Eltern verfügen. Die beiden Gürtelvaris sind wahrscheinlich männlich. Beim Roten Vari konnte das Geschlecht noch nicht sicher bestimmt werden, da die enge Mutter-Kind-Beziehung nicht gestört werden soll.

Fotos: Werner Scheurer

Hintergrund Rote Varis Rote Varis gehören zu den Lemuren und haben ihr Verbreitungsgebiet im Nordosten Madagaskars. Sie bewohnen Tieflandregenwälder und ernähren sich vor allem von Früchten, die sie manchmal kopfüberhängend „ernten”. Varis leben in flexiblen Gruppen, deren Größe und Zusammensetzung sich in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot verändern kann. Für die Kommunikation spielen neben dem Geruchssinn auch Lautäußerungen eine wichtige Rolle. Gruppenmitglieder rufen oft „im Chor” – und zwar in einer beeindruckenden Lautstärke. Der Kölner Zoo war der erste europäische Zoo, der die seltenen Roten Varis züchtete. Dem ersten Jungtier folgten inzwischen über 70 weitere. Der Zoo konnte damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer europäischen Population leisten.

Fotos: Werner Scheurer

Hintergrund Gürtelvaris Der Gürtelvari ist eine seltene Unterart des Schwarzweißen Varis. Er ist – wie viele der Lemuren auf Madagaskar – stark vom Aussterben bedroht. Den namensgebenden weißen „Gürtel“ trägt er auf dem Rücken. Beheimatet ist diese Unterart im östlichen Madagaskar. Hier bewohnt sie in Familiengruppen Regenwaldgebiete des Hoch- und Tieflandes. Ihre Nahrung besteht aus Samen, Blättern, Nektar und Früchten. Diese Lemurenart wird bis zu 3,5 Kilogramm schwer. Nach einer Tragzeit von 102 Tagen bringt das Weibchen meist Zwillinge zur Welt.

Fotos: Werner Scheurer
Fotos: Werner Scheurer
Fotos: Werner Scheurer

Phantasialand: Prozeß wegen 3-facher versuchter Brandstiftung

Der Prozessauftakt war bereits am Dienstag, 25. April 2017. Gestern wurde das Urteil vom Kölner Landgericht verkündet.

Gleich zwei mal soll die 36-jährige Frau versucht haben im Brühler Phantasialand Feuer zu legen. Der dritte Fall von versuchter Brandstiftung um den es ebenfalls in dem Prozeß gegen die Frau ging, fand im Keller ihrer Wohnung statt.

Der erste Versuch der Brandstiftung fand im Phantasialand im Dezember 2015 statt. Der Frau wurde vorgeworfen, dass sie versucht habe in einem Lagerraum des Parks mehrere Papierrollen anzuzünden. Der Versuch scheiterte in erster Linie an der Tatsache, dass es sich um schwer entflammbares Papier gehandelt hatte.
Noch im selben Monat startet sie Versuch Nummer 2. Dieses Mal im Keller ihrer Wohnung in Brühl. Mit einem Streichholz versuchte die Frau Pappe anzuzünden. Nachdem das Feuer auf einen Holzverschlag übergegriffen war, wurde das Feuer von Nachbarn gelöscht. Kurz darauf traf auch die Feuerwehr ein.
Der dritte Anklagepunkt der versuchten Brandstiftung betrifft einen Vorfall aus Januar 2016. Nur einen Monat nach den ersten beiden Fällen. Diesmal versuchte die Frau ein Handtuch in einem der Hotelzimmer des Phantasialandes in Brand zu setzen. Es entstand ein Schwelbrand. Mitarbeiter des Hotels konnten diesen aber schnell löschen.

Zuletzt befand sich die Angeklagte in einer Klinik in Bedburg-Hau, wo sie von Ärzten wegen einer psychischen Erkrankung behandelt wurde. Es handelt sich bei der Krankheit der Frau um die Neigung sich selber und andere Menschen verletzen zu wollen. Ihre Anwältin teilte vor Gericht mit, dass die Angeklagte in stationärer Behandlung bleiben wolle und die Angeklagte räumte selber vor Gericht ein, die Brandstiftungen begangen zu haben.

Nachdem am Dienstag verschiedene Zeuge vernommen wurden, verkündete das Landgericht Köln am gestrigen Donnerstag das Urteil: Freispruch! Allerdings ordnete das Landgericht an, dass die 36-jährige Frau in eine psychiatrische Klink kommt und dort behandelt wird.

Jungtiere bei den Marabus im Kölner Zoo

16 erfolgreiche Tiergeburten konnte der Kölner Zoo bereits 2017 verzeichnen und nun kommen gleich drei weitere hinzu.

Fotos: Werner Scheurer

Am 23. März ist bei dieser imposanten Vogelart ein Jungtier geschlüpft. Am Osterwochenende erblickten zwei weitere Küken das Licht der Welt. Der Kölner Zoo hält derzeit drei Paare Marabus, von denen zwei Paare in diesem Winter Brutaktivitäten zeigten.

Seit Anfang des Jahres kam es bereits zu mehreren Eiablagen, doch waren die ersten Eier leider unbefruchtet. Der Marabu gehört zu den Storchenvögeln und kommt aus Afrika. Dort ernährt er sich unter anderem von Fischen, Fröschen und kleinen Wirbeltieren. Zudem gehört er zur Gesundheitspolizei und beteiligt sich, ähnlich wie die Geier, an der Aufnahme von Aas, also toten Tieren. Hierbei ist ihm sein langer, kräftiger Schnabel, der bis zu ca. 40 cm lang werden kann, und der nur spärlich befiederte Kopf- und Halsbereich hilfreich. In Afrika brüten die Marabus in Kolonien, die bis zu tausend Vögel umfassen. Ihr Nest ist storchentypisch aus groben Reisern errichtet und hat einen Durchmesser von ca. 1 Meter. Es werden im Durchschnitt zwei bis vier Eier gelegt. Die Brutzeit beträgt etwa 30 Tage. Bislang werden Marabus nur in wenigen Zoologischen Gärten regelmäßig gezüchtet. Im Kölner Zoo ist dies nun schon wiederholt gelungen. Beim Schlupf haben die Jungvögel ein Gewicht von etwa 110 Gramm. Als Altvögel können diese stattlichen Tiere bis zu 9 Kilogramm schwer und 140 Zentimeter groß werden. Ihre Flügelspannweite beträgt ca. 300 Zentimeter.

Fotos: Werner Scheurer
Fotos: Werner Scheurer