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In Holland sind die Affen los

Apenheul startet mit Babyboom in die neue Saison

Foto: Apenheul

Pünktlich zum Saisonstart vermeldet der niederländische Affenpark Apenheul die Geburt von neun Affenbabys. Doch der Frühling ist nicht nur die Zeit, in der viele Affenarten ihren Nachwuchs erwarten, es ist auch die Zeit, in der Apenheul seine Tore nach der Winterpause wieder für Besucher öffnet. Ab Karfreitag ist die Affenbande also wieder „los“. Neben den Affenbabys gibt es außerdem bald noch einen neuen Bewohner zu sehen: Gorilla Bao Bao tritt die Nachfolge des bisherigen Gruppenleiters Jambo an und bezieht bald auf der Gorillainsel Quartier.

Wer durch den großzügig angelegten Park bei Apeldorn streift, erlebt die vielen verschiedenen Affenarten in ihrer natürlichen Umgebung. Die rund 300 Affen sollen hier unter ähnlichen Bedingungen leben können, wie ihre Artgenossen in der freien Wildbahn – das ist seit den Ursprüngen des Affenparks Anfang der 70-er Jahre Teil von Apenheuls Mission. Und so wohnen beispielsweise die Gorillas auf einer weitläufigen und grünen Gorillainsel, während ungefähr die Hälfte von Apenheuls Affenvolk völlig frei durch den Park streift – für Besucher ein einmaliges Erlebnis. Nur während der kalten Monate ziehen die Tiere in wärmere Wintergehege, und der Park schließt. Pünktlich zum Osterwochenende von Freitag bis einschließlich Montag startet die Saison in Apenheul.

Possierlicher Nachwuchs
In dieser Zeit und auch in den darauffolgenden Wochen dürfen Besucher sich über den Anblick possierlichen Nachwuchses freuen. Sechs der neugeborenen Affenkinder gehören zur Gruppe der Katta. Mit ihnen umfasst das Rudel mittlerweile 30 Tiere – ein neuer Rekord. Nie zuvor lebten so viele Exemplare der aus Madagaskar stammenden Lemurenart in einer Gruppe im Park zusammen. Weiterer Zuwachs wird erwartet, denn eine Dame ist aktuell noch tragend. Das Kronenmaki-Pärchen, das seit 2016 im Park lebt, freut sich über den ersten Nachwuchs. Und auch bei den Rotbauchmakis wurde ein gesundes Jungtier geboren. Der männliche Nachwuchs von Bonobo-Dame Jill wurde am Valentinstag geboren.

Freilaufende Affen
Aktuell noch in froher Erwartung sind einige Damen aus der Gruppe der Totenkopfaffen. Diese Art ist bei den Besuchern des Parks besonders beliebt: Denn die quirligen Affen toben freilaufend durch den Park. Andere freilaufende Arten sind Makis, Varis, große Berberaffen und Krallenaffen. Der Neugier der Tiere auf Tascheninhalte wird mit speziellen Leihtaschen Einhalt geboten. Darin sind mitgebrachte Speisen und private Dinge affensicher verstaut.

Warten auf Bao Bao
Der Gorillaherde und ihrem neuen Anführer Bao Bao wird man natürlich nicht so nah kommen. Zumal er sich zunächst ohne die neugierigen Blicke der Besucher an seine neue Umgebung und die Gorilladamen gewöhnen darf. Aktuell steht noch nicht fest, ab wann Bao Bao seinen Teil der Gorillainsel beziehen wird; aber mit etwas Glück kann man bereits jetzt einen Blick auf ihn erhaschen, wenn er sich am Fenster seines Geheges zeigt.

Besuchsadresse: Stichting Apenheul / J.C. Wilslaan 21 / NL 7313 HK Apeldoorn / www.apenheul.de
Öffnungszeiten 2018: Osterwochenende vom 30. März bis 2. April / 7. und 8. April / 14. April bis 4. November
Apenheul ist geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Vom 14. Juli bis zum 26. August ist der Park von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet

Burgers‘ Zoo: Drei Adlerrochen-Babys auf einen Streich

Europäische Premiere im Burgers‘ Zoo Arnheim
Drei Adlerrochen-Babys auf einen Streich

Gleich drei gefleckte Adlerrochen-Babys auf einen Streich – über die Geburt von Drillingen im Koninklijke Burgers‘ Zoo staunen die Experten und freuen sich die Besucher. Denn mit der Drillingsgeburt gelang dem Zoo in Arnheim am vergangenen Wochenende eine Premiere in der europäischen Zoo- und Aquarienwelt. Das Novum ist ein weiterer Erfolg für den Koninklijke Burgers‘ Zoo, dem weltweit größten Züchter von gefleckten Adlerrochen.

 Die Rochen-Babys sind dem Team von Burgers‘ Ocean bereits ans Herz gewachsen. Auch wenn die Zoomitarbeiter bei dem Versorgen von Jungtieren längst Profis sind: Für das Team sind es schon die Rochenjungen 53, 54 und 55. Für die Drillings-Mutter ist es dagegen das achte, neunte und zehnte Junge. Bei den drei Jungrochen handelt sich um zwei „Männer“ von je 2,4 Kilogramm und eine „Frau“ von 1,4 Kilogramm.

Wie ein Pfannkuchen
Adlerrochen sind eierlebendgebärend: Sie legen ein Ei in ihrem Körper und noch im Körper des Muttertieres schlüpfen die Jungen. Daher scheint es nur so, als wären die Tiere lebendgebärend, wenn das Junge bei der Geburt aufgerollt wie ein Pfannkuchen aus dem Mutterleib hervorschlüpft.
Geboren werden die Adlerrochen im Burgers‘ Zoo fast ausnahmslos nachts. Daher machten die Tierpfleger die freudige Entdeckung erst am Morgen im Becken. Und sie sind dann gleich zur Stelle, denn eine Brutpflege kennen die Rochenmuttertiere nicht: Sobald die Kleinen auf die Welt kommen, kümmern sich die Eltern nicht mehr um sie.

Foto: Burgers‘ Zoo

Rochenzucht trägt Früchte
Die Rochenzucht aus Arnheim trägt auch in anderen Zoos Früchte. So kamen in diesem Monat im Aquarium von Hamburg zwei Adlerrochen-Jungen zur Welt, deren Muttertier selbst in Arnheim geboren wurde!

Allgemeines
Von den jährlich 1,4 Millionen Besuchern des Zoos kommen bis zu 30 Prozent aus Deutschland. Die komplette Beschilderung im Zoo, der Parkplan, die Webseite www.burgerszoo.de und die Facebook-Seite www.facebook.com/burgerszoo sind auch in deutscher Sprache vorhanden.
Burgers’ Zoo ist an allen Tagen des Jahres geöffnet, auch an Feiertagen. Alle Öffnungszeiten und Preise unter www.burgerszoo.de.

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Quelle Video: Burgers‘ Zoo

Serengeti-Park trauert um weltweit letztes Nördliches Breitmaulnashorn in Kenia

Aufklärung und der Einsatz für den Arterhalt
sind wichtiger denn je!

Der letzte bekannte Nördliche Breitmaulnashornbulle der Welt ist tot. Nach Aussagen des Wildtierreservats Ol Pejeta in Kenia wurde der 45-jährige „Sudan“ wegen altersbedingter Komplikationen eingeschläfert. Tierärzte hatten entschieden, das Tier, das unter anderem an einer Infektion am rechten Hinterbein sowie größeren Hautwunden und der Rückbildung von Knochen und Muskeln litt,  zu erlösen. „Sudan war das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn, das in freier Wildbahn geboren wurde.“, sagte Jan Stejskal vom Zoo in Dvur Kralove.

Auch der Serengeti-Park Hodenhagen trauert um das letzte Nördliche Breitmaulnashorn. „Es ist heute wichtiger denn je den Menschen die Schönheit der Natur und den respektvollen Umgang mit Tier und Umwelt nahezubringen“, beschreibt Serengeti-Park Inhaber Dr. Fabrizio Sepe. „In einer schnelllebigen Welt müssen wir sie sensibilisieren und ihnen ein bleibendes Gefühl von Hoffnung, Freude und Begeisterung für die Zukunft vermitteln.“ Seit der Grün­dung 1974 setzt sich der Serengeti-Park für Arten­schutz, For­schung und Nach­hal­tig­keit ein.

Institutionen, wie Tierparks und Zoos haben, laut Sepe, die Aufgabe noch mehr Bewusstsein für den Naturschutz und den Arterhalt der Tiere zu schaffen. „Es gilt, die Menschen darüber zu informieren, dass wir nicht alleinige Bewohner dieser Erde sind.“, so Sepe. Dazu gehöre beispielsweise auch die Aufklärung über das Horn der Nashörner, das als Trophäe oder gar als umstrittenes Potenzmittel gilt. Ziel müsse sein, die Nachfrage zu stoppen.

Nach Sudans Tod gibt es weltweit nur noch zwei Tiere dieser Unterart des Breitmaulnashorns, Sudans Tochter und seine Enkelin. Da jegliche Fortpflanzungsversuche misslangen, versuchen Wissenschaftler, unter anderem am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), mithilfe künstlicher Reproduktion den Fortbestand zu sichern.

Von dem Südlichen Breitmaulnashorn leben heute mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn, doch auch diese werden auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft.

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen Südlichen Breitmaul-nashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten, um die genetische Diversität zu erhalten. Im letzten Jahr konnte sich der Park gleich über 3 Nashorngeburten freuen. Tayo, der jüngste Nachwuchs, ist die 48. Geburt eines Breitmaulnashorns in Hodenhagen. Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet höhere Geburtenraten.

Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

Eine Erfolgsgeschichte ist ebenfalls die weltweit erste Aus­wil­de­rung des in Europa gezüch­te­ten Breit­maul­nas­horns „Kai“, die 1996 im afrikanischen Etosha Nationalpark gelang.

„Wir sind sehr dankbar und stolz, dass wir einen Beitrag zur Aufklärung und vor allem zum Arterhalt leisten können.“, schließt Fabrizio Sepe.

Burgers‘ Zoo freut sich über Nashörnchen Naomi

Kwanzaa ist eine erfahrene Mutter: Das Breitmaulnashorn aus dem Königlichen Burgers‘ Zoo hat gestern bereits ihr sechstes Junge zur Welt gebracht. Eine Webcam übertrug Live-Bilder von der Geburt auf die Zoowebseite. Besucher empfangen Mutter und Tochter Naomi aber vorerst nicht. Jetzt heißt es für die beiden erstmal ausruhen hinter den Kulissen.

Foto: Burgers‘ Zoo

Breitmaulnashorn-Geburten in Europa
2016 wurden in allen europäischen Tierparks, die Breitmaulnashörner halten, insgesamt sechszehn Geburten verzeichnet. 2017 blieb der Zähler in Europa bei insgesamt elf Geburten dieser afrikanischen Nashornart stehen. In den fünf Jahren vor 2016 waren jährlich in ganz Europa durchschnittlich nur acht bis zehn Tiere zur Welt gekommen. Im Arnheimer Tierpark wurden seit 2000 acht Breitmaulnashörner geboren – eines leider tot. Gemeinsam mit einer Handvoll anderer europäischer Zoos übernimmt der Zoo damit eine Vorreiterrolle in der Zucht dieser bedrohten Tierart.

Ausgeprägtes Sozialverhalten
Breitmaulnashörner sind von allen fünf noch lebenden Nashornarten die sozialsten. Erwachsene Weibchen, meistens eng miteinander verwandt, ziehen mit ihren Jungen in kleinen Gruppen durch die afrikanische Savanne. Männchen leben als Einzelgänger. Das Territorium eines Männchens überschneidet sich meistens mit den Lebensräumen mehrerer Weibchen-Gruppen. Wenn ein Nashornweibchen brünstig ist, zeigt das Männchen Interesse und es finden über mehrere Tage häufig lang dauernde Paarungen statt. Anschließend zieht das Männchen wieder alleine weiter.

Ostafrika in Arnheim
Mit dem neuesten Nachwuchs leben nun sieben Breitmaulnashörner im Burgers’ Zoo. Zwischen Giraffen, Zebras und Antilopen sind sie die Bewohner einer ausgedehnten Fläche, die der ostafrikanischen Savanne nachempfunden ist. Auch in Arnheim geht das erwachsene Männchen fast immer allein seiner Wege, häufig wird es dafür sogar von den anderen Nashörnern getrennt. Hinter den Kulissen gibt es verschiedene Nashorngehege, sodass zeitweilige Trennungen problemlos möglich sind. Darüber hinaus wurde 2016 ein hochmoderner Stall für die Breitmaulnashörner in Gebrauch genommen – ausgestattet mit Separationsmöglichkeiten, Bioboden und Temperaturregler.

Die Geburt

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Live
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Vorreiterrolle in Europäischer Nashornzucht

Burgers´Zoo kurz vor der achten Geburt

Seit dem Jahr 2000 kamen im Königlichen Burgers‘ Zoo sieben Breitmaulnashörner zur Welt – eines leider tot. In den kommenden zwei bis drei Wochen erwarten die Tierpfleger Nashornbaby Nummer acht. Gemeinsam mit einer Handvoll anderer europäischer Zoos übernimmt der Tierpark aus Arnheim damit eine Vorreiterrolle in der Zucht dieser bedrohten Tierart. Das trächtige Nashorn Kwanzaa ist von heute an auf www.burgerszoo.de/nashorn rund um die Uhr über eine Webcam zu sehen.

Willkommener Zuwachs
2016 wurden in allen europäischen Tierparks, die Breitmaulnashörner halten, nur insgesamt sechszehn Geburten verzeichnet. 2017 blieb der Zähler in Europa bei insgesamt elf Geburten dieser afrikanischen Nashornart stehen. In den fünf Jahren vor 2016 waren jährlich in ganz Europa durchschnittlich nur acht bis zehn Breitmaulnashörner zur Welt gekommen.
Der Zuwachs für das europäische Zuchtprogramm bildet einen wichtigen Impuls, um die Tierpopulation genetisch gesund und so vielfältig wie möglich zu halten.

Livestream

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Ausgeprägtes Sozialverhalten
Breitmaulnashörner sind von allen fünf noch lebenden Nashornarten die sozialsten. Erwachsene Weibchen, meistens eng miteinander verwandt, ziehen mit ihren Jungen in kleinen Gruppen durch die afrikanische Savanne. Männchen leben als Einzelgänger. Das Territorium eines Männchens überschneidet sich meistens mit den Lebensräumen mehrerer Weibchen-Gruppen. Wenn ein Nashornweibchen brünstig ist, zeigt das Männchen Interesse und es finden über mehrere Tage häufig lang dauernde Paarungen statt. Anschließend zieht das Männchen wieder alleine weiter. In Burgers’ Zoo leben sechs Breitmaulnashörner auf einer ausgedehnten Fläche, die der ostafrikanischen Savanne nachempfunden ist. Auch in Arnheim geht das erwachsene Männchen fast immer allein seiner Wege, häufig wird es dafür sogar von den anderen Nashörnern getrennt.

Foto: Burgers‘ Zoo

Beste Bedingungen für Nachwuchs
Untersuchungen in europäischen Tierparks haben gezeigt, dass Breitmaulnashornmännchen oft impotent sind oder minderwertiges Sperma produzieren. In Burgers’ Zoo lebt jedoch ein fruchtbares Männchen – und seit 2017 sind hier auch zwei Nashornweibchen zu Hause, die beide mindestens ein Junges aufgezogen haben. Wichtig ist, dass die Tiere in Arnheim so viel Platz haben, dass sie sich außerhalb der Paarungszeit aus dem Weg gehen können. Hinter den Kulissen gibt es verschiedene Nashorngehege, sodass Tiere auch zeitweilig von der Gruppe getrennt werden können, ebenso wie es in der Natur der Fall wäre. Darüber hinaus wurde 2016 ein hochmoderner Stall für die Breitmaulnashörner in Gebrauch genommen: ausgestattet nach den neuesten Erkenntnissen und mit der neuesten Technik – Separationsmöglichkeiten, Bioboden und Temperatur-regler inklusive.

Foto: Burgers‘ Zoo

 

Gelsenkirchener Eisbärbaby ist ein Mädchen

Genau drei Monate ist das neun Kilogramm schwere Eisbärbaby aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen alt. Und seit letzter Woche Mittwoch wissen wir es: Es ist ein Mädchen.

Mittwoch vergangener Woche hat Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel das kleine Eisbärmädchen untersucht. Das noch namenlose Jungtier wurde gewogen, bekam eine Wurmkur als Prophylaxe und wurde gegen die Infektionskrankheit Leptospirose geimpft. In vier Wochen erfolgt die zweite Impfung. Dann dauert es etwa zwei Wochen, bis sich der komplette Impfschutz aufgebaut hat.

Die Trennung von Mutter Lara verlief problemlos. Als der junge Eisbär im Stall war, wurde Mutter Lara mit Futter in einen anderen Stall gelockt und dort abgesperrt. Natürlich rief sowohl Lara als auch ihr Kleines lautstark. Doch die Handgriffe zur Untersuchung liefen reibungslos und nur wenige Minuten später waren Mutter und Kind wieder vereint. Krawinkel freute sich: „Nach so langer Zeit das Jungtier in den Händen zu halten, zu sehen, dass es sich prächtig entwickelt hat und alles in Ordnung ist, war ein unvergessliches Gefühl.“

Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Eisbären, insbesondere der seltene Nachwuchs, sind wichtige Botschafter für ihre Verwandten in der Natur – nicht nur am internationalen Tag des Eisbären am 27. Januar. Eisbären in Zoos können auf die Gefährdung der Eisbären in der Natur aufmerksam zu machen. Durch die Erderwärmung und den damit verbundenen Klimawandel wird die Fläche des Packeises immer geringer. Das Packeis ist notwendig, damit Eisbären als Lauerjäger an den Luftlöchern der Robben ihre Beute jagen können.

Kann eine Eisbärin nicht genügend Nahrung im Sommer und Herbst aufnehmen, wird die Trächtigkeit abgebrochen. Denn dann hat die Eisbärmutter nicht genügend Milch, um das Jungtier zu ernähren. Sie selbst nimmt während der ersten Aufzuchtsphase keine Nahrung auf, um die bis zu 38 Prozent fette Milch zu produzieren. Ohne ausreichend Nahrung im Sommer und Herbst würden Eisbärmütter die lange Fastenzeit während der Monate in der Wurfhöhle nicht überstehen.

Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Im Frühjahr verlassen Eisbärmütter mit ihrem Nachwuchs die Wurfhöhle – in der Natur wie im Zoo. In der Natur gehen sie dann wieder auf Robbenjagd, um das Jungtier zu versorgen. Im Zoo erfolgt dann die Fütterung mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Eisbären sind Allesfresser.

Vermutlich irgendwann im April verlassen Lara und ihr Eisbärmädchen die sichere Wurfbox. Dann wird das Jungtier für die Besucher der Erlebniswelt Alaska zu sehen sein.

Aktuell gibt es eine Rabattaktion für die
Zoom Erlebnisweit Gelsenkirchen!