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Nach Auftaktschwäche: Elefantenmädchen Nelly tippt auf deutschen Sieg gegen Schweden!

Nach der Auftaktschwäche von Nellys WM-Orakel zum ersten Spiel unserer Nationalelf wagt das Elefantenmädchen aus dem Serengeti-Park Hodenhagen eine neue Runde. Für das entscheidende Spiel gegen Schweden am Samstag (23.06.2018) in Sotschi hat das mit knapp zwei Tonnen wohl gewichtigste Orakel des Landes eine neue Prognose gewagt: einen Sieg für Deutschland.

Das achtjährige Elefantenmädchen Nelly schoss den Ball in das schwedische Tor und hat das Team damit als unterlegen bewertet. Als der Ball noch auf dem Weg in Schwedens Tor rollt schaut Nelly zum deutschen Tor. Ist sie unsicher? Beunruhigt? Oder schickt sie Jogis Elf einen mahnenden Blick? Wir wissen es nicht…

Jetzt heißt es Daumen drücken, ob Nelly mit ihrem knapp 1,50 Meter langen Rüssel endlich doch wieder in Form ist und den richtigen Riecher für die deutsche Nationalelf hat.

Der inzwischen international bekannte, fußballbegeisterte Dickhäuter hatte sich in der Vergangenheit als zuverlässiges Fußball-Orakel erwiesen. Sie tippte mit einer Trefferquote von über 90% bei der Damen-WM 2011, der Herren-EM 2012 und 2016, der Damen-EM 2013 und der Herren-WM 2014. Zum Auftakt der WM 2018 in Russland lag sie aber leider mit ihrer Prophezeiung für einen deutschen Sieg gegen Mexiko daneben.

Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

Kölner Zoo zieht positive Bilanz für das Jahr 2017

Der Kölner Zoo blickt sehr zufrieden auf
das vergangene Jahr 2017 zurück.

Die Besucherzahl wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozent an. 4 Prozent Zuwachs entfallen auf die regulären Zoobesuche am Tag, 6 Prozent auf das gerade zu Ende gegangene China Light-Festival, bei dem der Zoo auch abends geöffnet hatte.

Insgesamt besuchten gut 1 Million Menschen Pinguine, Giraffen & Co. Die Zahlen sind vorbehaltlich der noch ausstehenden Auswertung der Vertriebspartner, die erst Ende Januar erfolgen kann. Publikumsmagneten waren die drei im Frühjahr geborenen Elefantenjungtiere „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“, die seitdem im Elefantenpark die Kölner Rüsselbande bilden. Sonderaktionen wie das am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene China Light-Festival fanden ebenfalls großen Zuspruch. Gut 66.000 Gäste besuchten die asiatischen Lichtinstallationen. „Für uns war das eine tolle Premiere und ein schönes Winter-Zusatzgeschäft. Gerade auch angesichts des zuletzt miserablen Wetters“, so Zoovorstand Christopher Landsberg.

Foto: Kölner Zoo

Neue Tieranlagen eröffnet
Auch die weitere Jahresbilanz fällt positiv aus. Im September eröffnete der Zoo die neue Anlage für Asiatische Wildrinder, auch Bantengs genannt, samt Spielplatzergänzung und neuen gastronomischen Angeboten. Ende Dezember wurde die Erdferkel-Anlage im Hippodom vorgestellt. Der Kölner Zoo ist damit einer von nur vier deutschen Zoos, in denen die beliebten afrikanischen Säugetiere zu sehen sind.

Foto: Kölner Zoo

US-Amerikanerin vermacht Zoo 22 Millionen US-Dollar
Heraus sticht 2017 zudem das großzügige Erbe in Höhe von 22 Millionen US-Dollar, das die Amerikanerin Elizabeth Reichert – eine gebürtige Kölnerin – dem Zoo vermacht. Christopher Landsberg: „Uns macht es sehr froh, auf diese Art bedacht zu werden. Es zeigt, wie viel Vertrauen uns als Kölner Institution mit ihren vielfältigen Bildungs-, Erholungs- und Artenschutzaufgaben entgegengebracht wird.“ Das Geld wird nach Elizabeth Reicherts Tod in eine Stiftung eingebracht. Erst dann steht es dem Zoo für Investitionen in z.B. neue Tieranlagen zur Verfügung.

Foto: Kölner Zoo

Ausblick auf 2018
Unabhängig davon startet der Zoo bereits in diesem Jahr mit umfangreichen Modernisierungsprojekten. So wird das 1899 erbaute Alte Südamerikahaus nach Denkmalschutzkriterien kernsaniert und in eine begehbare Dschungellandschaft mit frei sich bewegenden Affen und Vögeln umgebaut. Komplett neu gestaltet wird auch das Areal neben dem Südamerikahaus. Hier entsteht u.a. eine hochmoderne Jaguar-Anlage. Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel: „Der Spatenstich für die Arbeiten erfolgt im Herbst. Die Fertigstellung der beiden neuen Besucher-Attraktionen, auf die sich Köln freuen kann, ist für 2020 geplant.“ Neu in den Tierbestand werden 2018 Weißnackenmoorantilopen aufgenommen. Die grazilen Huftiere ziehen Mitte des Jahres an den Rhein.

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Kölner Zoo: Dieses war der dritte Streich und der Vierte folgt sogleich!

Heute Nacht kam im Kölner Zoo ein Asiatischer Elefant zu Welt. Das Bullenjungtier heißt „Kitai“, was so viel wie „Hoffungsvoller Herrscher“ bedeutet. Mutter ist „Tong Koon“. Sie hat im Kölner Zoo bereits die Bullen „Ming Jung“ (2007) und „Rajendra“ (2012) geboren. Besucher des Zoos können damit in diesem Jahr gleich dreifach ihr „graues Wunder“ erleben. Denn „Kitai“ ist bereits das dritte Elefantenjungtier, das 2017 in Köln zur Welt gekommen ist.

Foto: Werner Scheurer

Zur kleinen Kölner Rüsselbande zählen neben „Kitai“ die beiden Bullenjungtiere „Jung Bul Kne“ (geboren Januar 2017, Mutter „Maha Kumari“) und „Moma“ (geboren März 2017, Mutter „Marlar“). Hinzu kommt der einjährige „La Min Kyaw“, der im März 2016 von „Shu Thu Zar“ geboren wurde. Der Zoo erwartet für dieses Jahr sogar noch weiteren Nachwuchs. Auch „Kreeblamduan“, Leitkuh der Kölner Herde, ist trächtig und für diesen Sommer ausgezählt.

„Vier Geburten in einem Jahr sind eine absolute Rarität“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Unsere Elefantenherde ist damit auf nun 16 Tiere angewachsen. Es war beeindruckend zu beobachten, wie ruhig die Herde war, als wir das Junge heute gegen 7.00 Uhr auf der Anlage entdeckten. Bei den ersten Geburten gab es viel Aufregung, auch bei uns. Heute gehören Elefantengeburten quasi zur Routine“, so Pagel. „Kitai“ ist der zehnte Elefant, der im Kölner Zoo geboren wurde.
In dem 2004 komplett neu gebauten Elefantenpark leben die Tiere in ihrem natürlichen Herden- und Sozialverband. Auch diese Geburt fand in der Herde und ohne menschliche Einflussnahme statt.

Foto: Werner Scheurer

Live-Stream aus dem Elefantenpark
Wer Kölns Rüsselbande beobachten will, hat dazu in einem Live-Stream auf http://koelnerzoo.de/index.php/tiere die Möglichkeit.
Zahlreiche Informationen, Fakten und News rund um die Kölner Elefantenherde und -haltung sind unter http://koelnerzoo.de/index.php/tiere#elefantenpark zu finden.

Foto: Werner Scheurer

Elefanten sind hochbedroht
Elefanten sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht. Gehen Bejagung und Lebensraumzerstörung so weiter, wird laut Expertenschätzung schon in 25 bis 30 Jahren keine wildlebenden Elefanten mehr geben. Der Kölner Zoo engagiert sich auf vielfältige Weise für wildlebende Elefanten, so u.a. durch die Unterstützung des „Elephant Transit Home“ in Sri Lanka. Die Auffang- und Wiederauswilderungsstation in Udawalawe im Süden des Landes kümmert sich seit 1995 um junge Elefanten, die bei Konfliktsituationen mit Menschen verletzt wurden oder ihre Muttertiere verloren haben. In der Station werden die Tiere zunächst wieder aufgepäppelt und medizinisch versorgt. Danach versucht man, sie in kleinen sozialen Gruppen wieder im angrenzenden Nationalpark auszusiedeln. Die Mitarbeiter der Station kümmern sich außerdem um Mensch-Tier-Konflikte in der Region. Sie siedeln zum Beispiel „Problemelefanten“ um oder verhandeln mit den Bauern Ausgleichszahlungen. Der Kölner Zoo unterstützt die Wiederauswilderung der Elefanten, indem er Halsbänder für die telemetrische Überwachung finanziert, die Auswilderung wissenschaftlich betreut und sein Know-how aus der Elefantenhaltung in Zoos weitergibt.

 

Elefantenkuh Csami ist wieder zu Hause!

Csami war 2013 zu Zuchtzwecken nach Frankreich gereist. Dort war leider in 2016 der Zuchtbulle verstorben. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) befürwortete dann die Rückkehr von Csami nach Erfurt.

Foto: Stadtverwaltung Erfurt

Am Freitag, 21. April 2017 fuhr der Schwertransporter mit dem Elefantencontainer in den Thüringer Zoopark Erfurt ein. Der Aufbau des Schwerlastkrans war abgeschlossen. Der Container samt Elefantenkuh musste noch über die hohe Mauer in die neue Elefantenanlage gehoben werden. Erst dann war die lange Reise für Elefantenkuh Csami beendet.

Nachdem alle Vorkehrungen getroffen waren ,  manövrierte der Kranführer den Container vorsichtig an Bäumen vorbei über die Mauer und senkte ihn in das Vorgehege ab.   Dann war es soweit und Csami konnte durch Lockrufe ihres vertrauten französischen Tierpflegers und einige leckere Möhren überzeugt werden, dass die lange Reise beendet war. Erst zögerlich, dann mutig schnappte sich Csami ihr Lieblingsspielzeug aus Frankreich, einen Traktorreifen, und betrat ihr neues Zuhause im Zoopark.
Csami trifft im Zoopark nun wieder auf ihre langjährige Gefährtin, die Elefantenkuh Safari, mit der sie 15 Jahre gemeinsam in der alten Elefantenanlage gelebt hatte. Die Eingewöhnung in das neue Haus erfolgt schrittweise. Wann alle Elefanten gemeinsam zu sehen sein werden, ist noch offen.

Foto: Stadtverwaltung Erfurt

Ende September 2014 konnten die Elefantenkühe Safari und Chupa in die neugebaute, ca. 1,5 ha große und moderne Elefantenanlage “Dornbuschsavanne” umziehen. Der Bulle Kibo lebt seit Mitte August 2015 im Zoopark.

Kölner Zoo: moma übernimmt Patenschaft für Moma.

Die elfjährige Elefantenkuh „Marlar“ hat in der Nacht von Sonntag auf Montag einen kleinen Bullen zur Welt gebracht. Marla war am 30.03.2006 der erste Elefant, der im Kölner Zoo zur Welt kam. Nun ist sie selber Mama geworden.

Foto: Kölner Zoo

Der Kleine durchstreift bereits gut sichtbar an der Seite der Mutter sein neues Revier in Riehl. Vater des Jungtiers ist der 1999 im Zoo von Singapur geborene „Sang Raja“. Er ist der jüngere der beiden im Zoo lebenden Zuchtbullen.

Die Geburt des Bullen erfolgte inmitten des Gruppenverbands. Möglich ist dies, da die Tiere in der mit 20.000 Quadratmetern besonders großzügigen Kölner Elefantenparkanlage in ihrem natürlichen Sozialverband gehalten werden und die Elefantenkühe so in der Herde die Möglichkeit haben zu sehen, wie geboren wird und wie man Jungtiere aufzieht. Mutter und Jungtier werden dadurch von den erfahrenen „Tanten“ unterstützt.

Foto: Kölner Zoo

Das Neugeborene wurde auf den Namen Moma getauft und erhält nicht nur die Unterstützung aus der Herde, sondern auch von einer gleichnamigen TV-Sendung. Das ARD Frühstücksfernsehen, kurz „moma“, hat die Tierpatenschaft für Moma übernommen. Martin Hövel, Redaktions Leiter des ARD-Morgenmagazins sagt auf der WDR.de: „Elefanten sind wie das ‚moma‘: Sie sind Frühaufsteher und Teamplayer, haben ein dickes Fell, aber viel Feingefühl. Und: sie sind sehr neugierig, wie unsere Zuschauer. Der kleine ‚moma‘-Elefant wird für uns immer wieder Anlass bieten, nachhaltig über diese bedrohte Tierart zu berichten“. Der Name „Moma“ kommt aus dem Burmesischen und bedeutet so viel wie „Morgenröte“.

Zwei weitere Kölner Elefantenkühe sind noch trächtig und werden 2017 gebären: „Kreeblamduan“ (34 Jahre) und „Tong Koon“ (30 Jahre)“. Bereits im Januar hatte zudem die 2007 ebenfalls im Zoo geborene „Maha Kumari“ einen kleinen Bullen geboren. Mit ihr ging der Zoo erstmals in die zweite Zuchtgeneration und ist auf einem guten Weg zu einer gewachsenen Herde.

Foto: Kölner Zoo

„Eine Herde mit so vielen Jungtieren ist außergewöhnlich. Es wird viel gespielt, viel unterstützt, viel kommuniziert. Unsere Besucher werden viel Spaß haben, das alles zu beobachten“, sagt Theo B. Pagel, der sich noch gut an „Marlars“ Geburt erinnert: „Wir hielten wochenlang Nachtwache. So auch am 30. März 2006. Da sich immer noch nichts tat, fuhren der damalige Direktor Prof. Nogge und ich vom Elefantenpark aus auf die Morgenrunde. Wenige Minuten, nachdem wir die Elefanten verlassen hatten, kam ,Marlar‘ zur Welt.“

Foto: Kölner Zoo

Mit dieser Geburt ist Kölns Dickhäuterherde auf nun 15 Tiere angewachsen. Es ist schon die neunte Geburt im Kölner Zoo seit Eröffnung der neuen Elefantenparkanlage im Jahr 2004. Die Asiatischen Elefanten im Kölner Zoo werden im sog. geschützten Kontakt gehalten. Die Herde ist quasi außerhalb der Trainingszeiten rd. 22 h, also Tag und Nacht, zusammen. „Marlars“ Jungtier wiegt rund 100 Kilogramm. Wie bei anderen „Elefantensäuglingen“ besteht sein Speiseplan ausschließlich aus Muttermilch, die er bei seiner Mutter säugt. Ein Jungtier trinkt etwa 10 Liter pro Tag, um groß und stark zu werden.

Der Elefantenpark ist geöffnet, die Elefanten dürfen die gesamte Anlage benutzen. Der Kölner Zoo hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Der süßeste Twitter-Krieg aller Zeiten!

Der Na­tio­nal Zoo in Wa­shing­ton hat vor ei­ni­gen Ta­gen ein See­hund­ba­by-Fo­to getwit­ter­t und damit unabsichtlich etwas in Gang gesetzt.

Denn die Twit­ter-Use­rin @SarahJanetHill for­der­te dar­auf­hin das Aqua­ri­um in ih­rem Hei­mat-Bun­des­staat Vir­gi­nia auf, dem et­was ent­ge­gen­zu­set­zen. Das Virgina Aquarium lies sich nicht lange bitten und nahm die Challenge an!


Auch andere Einrichtungen in den USA ließen nicht lange auf sich warten und twitterten unter #CuteAnimalTweetOff Bilder und Videos ihrer Neugeborenen Schützlinge!

Mittlerweile ist die Challenge sowohl über den Pazifischen Ozean nach Asien geschwappt.

Als auch zu uns nach Europa und Deutschland. Der Tiergarten Berlin twitterte zum Beispiel ein Bild des Polar Bär Babies.

Und in NRW macht man sich stark für den Kölner Zoo und sein Elefanten Baby, das diese Woche auf die Welt kam.


Wie auch immer, endlich mal ein friedlicher, niedlicher und so süßer Twitter-Krieg. Welches Jungtier ist euer Favorite? Zeigt es uns mit @fzpnewsnrw auf Twitter.